zur Navigation springen

Theater Güstrow : Peter Lohmeyer singt Gedichte

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Bekannter Schauspieler am 24. September auf Güstrower Bühne. Ernst-Barlach-Theater startet am 16. September in neue Spielzeit.

Das Güstrower Ernst-Barlach-Theater startet am 16. September in die nue Spielzeit – und zwar mit Klassik. Im 1. Philharmonischen Konzert der neuen Saison interpretiert die Neubrandenburger Philharmonie unter Leitung ihres Chefdirigenten Sebastian Tewinkel Werke von Anton Webern, Robert Schumann und Brahms. Solist am Violoncello ist Maximilian Hornung.

Comedy mit Baumann & Clausen steht einen Tag später gleich zweimal auf dem Spielplan, um 15.30 Uhr und um 19.30 Uhr. In dem neuen Bühnenprogramm „Die Rathaus-Amigos“ müssen Alfred und Hans-Werner der harten Realität ins Auge sehen: Der neue Bürgermeister räumt auf mit Bestechlichkeit und Korruption. Baumann und Clausen sind raus aus der Bürokratie und mitten drin im prallen Leben. Jetzt müssen sie beweisen, dass sie auch ohne das bequeme Polster eines Staatsdieners überleben können. Doch was tun, wenn in der freien Wirtschaft einfach alles nur mit harter Arbeit zu erreichen ist? Die neue Baumann und Clausen-Produktion zeigt die turbulente, berührende und gewohnt komische Geschichte von Alfred und Hans-Werner, die in der größten Not eine Boyband gründen – die kleinste, die es je gegeben hat.

Kinder kommen am 18. September im Güstrower Theater auf ihre Kosten. Das Junge Staatstheater Parchim präsentiert Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren.

Ganz andere Töne werden am 24. September auf der Bühne angeschlagen, wenn es heißt „Charles Bukowski – Gedichte neu vertont“, präsentiert vom Club der toten Dichter und Peter Lohmeyer. Im 10. Jahr des Bestehens des Clubs der toten Dichter hat Reinhardt Repke nun Charles Bukowskis Gedichte neu vertont. Vorangegangen waren Vertonungen von Gedichten von Heinrich Heine, Wilhelm Busch, Rainer Maria Rilke und Friedrich Schiller. Gastsänger ist der Schauspieler Peter Lohmeyer. In den vergangenen zehn Jahren wurden deutschlandweit mehr als 300 Konzerte gespielt, mit nahezu 100 000 begeisterten Konzertbesuchern.

Das Wicht-Theater zeigt am 25. September das Stück „Bertel zieht um“ nach einem englischen Kinderbuch. Es handelt sich um ein Spiel mit Tischpuppen für Kinder ab drei Jahren, in dem die beiden Saurier erfahren, wie wichtig Freundschaft ist.

Das Theaterstück „Malala – Mädchen mit Buch“ des Briten Nick Wood bildet am 27. September den Abschluss des Programms in diesem Monat. Malala aus Pakistan wurde weltberühmt, weil sie über den Alltag unter dem islamistischen Regime schrieb und vehement für ihr Recht auf Schulbildung eintrat. Sie wurde bedroht und überlebte schließlich ein Attentat. 2012 schossen die Taliban auf die damals 15-Jährige. Malala, die unbeirrt von neuen Todesdrohungen, weiter ihre Ansprüche formuliert, hielt an ihrem 16. Geburtstag eine Rede vor den Vereinten Nationen. Mittlerweile ist sie die jüngste Nobelpreisträgerin der Geschichte.

„Malala – Mädchen mit Buch“ ist ein Monolog, der sich fragend der Geschichte eines außergewöhnlichen Menschen annähert und dabei immer wieder die eigenen Vorurteile und Annahmen reflektiert, eine quasi-dokumentarische Recherche über Malala. Der preisgekrönte britische Autor Nick Wood wählt einen streng subjektiven und zugleich tastenden Ansatz, um diese Geschichte einem jungen Theaterpublikum nahe zu bringen. Er versucht zu ermessen, welches Wagnis dieses Mädchen eingegangen ist und wie ungeheuer mutig es ist, das zu tun, was Malala getan hat und weiterhin tut.

Vor Beginn der neuen Spielzeit im Güstrower Theater am 16. September öffnet ab heute bereits wieder die Theaterkasse am Franz-Parr-Platz.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen