Handel im Internet : Per Mausklick durch die Innenstadt

Anett Zimmermann vom Stadtmarketing betrachtet das Pilotprojekt  „Visualisierung der Güstrower Innenstadt“ als eine „wichtige Werbeplattform für die Güstrower Einzelhändler“.
Anett Zimmermann vom Stadtmarketing betrachtet das Pilotprojekt „Visualisierung der Güstrower Innenstadt“ als eine „wichtige Werbeplattform für die Güstrower Einzelhändler“.

Stadt Güstrow startet Pilotprojekt „Visualisierung der Güstrower Innenstadt“ / Infoabend für Einzelhändler am 19. März im Bürgerhaus

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25. Februar 2014, 06:00 Uhr

Bequem von zu Hause aus am Computer durch die Güstrower Innenstadt schlendern und sich per Mausklick über das Angebot der Händler informieren – das soll schon bald unter der Überschrift „Visualisierung der Güstrower Innenstadt“ möglich sein. In der Barlachstadt wird jetzt ein innovatives Pilotprojekt gestartet, gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. „So etwas gibt es bisher noch nicht“, unterstreicht Anett Zimmermann vom Stadtmarketing. Hinter dem Projekt stehen neben der Stadt die Betreibergesellschaft der Güstrow-Card, die Regiopolregion Rostock, die IHK Rostock sowie der eBuisnessLotse MV. Zimmermann betrachtet das komplett neue Angebot als eine „wichtige Werbeplattform für die Güstrower Einzelhändler“ und als ein entscheidendes Marketinginstrument für die Barlachstadt“. Bei einer großen Informationsveranstaltung am 19. März ab 19 Uhr im Bürgerhaus wird das Projekt erstmals vorgestellt. 135 Händler aus der Innenstadt werden in dieser Woche ihre Einladungen erhalten.


„Einmalige Möglichkeit, sich im Internet zu präsentieren“


Ihnen soll das „virtuelle Schaufenster“ jetzt schmackhaft gemacht werden. „Es ist für die Gewerbetreibenden eine einmalige Möglichkeit, sich so im Internet zu präsentieren“, sagt Zimmermann, vor allem weil nur wenige Händler über einen eigenen Internetauftritt verfügen würden. Bis 2016 soll die „Visualisierung der Güstrower Innenstadt“ etabliert sein, bis dahin läuft auch die Förderung. „Bis zum Ende der Förderung ist die Teilnahme für die Händler kostenlos“, wirbt Zimmermann. Das Gesamtprojekt hat ein Investitionsvolumen von 107 000 Euro. Die Eigenmittel von 58 000 Euro bringen die Stadt und die Betreibergesellschaft der Güstrow-Card auf, größtenteils bestehend aus Personal- und Sachleistungen. Die Software für das internetbasierte, interaktive Kaufhaus- und Informationssystem , begleitet von umfassenden Marketingmaßnahmen, werde der größte Kostenfaktor, schätzt Zimmermann.

Wer am Computerbildschirm virtuell über den Güstrower Markt, durch den Pferdemarkt und die angrenzenden Straßen der Altstadt bummeln geht, soll zukünftig die einzelnen Geschäfte anklicken können und so etwas über das Warenangebot erfahren. „Wie genau die Darstellung aussehen wird, ist noch nicht klar. Das hängt von der Programmierung ab. Dieser Auftrag muss noch ausgeschrieben werden“, erklärt Zimmermann. Wichtig: „Es handelt sich nicht um einen Online-Shop, sondern um eine virtuelle Darstellung des Angebots. Die Händler haben jedoch die Möglichkeit, dahinter einen eigenen Online-Shop zu installieren.“ Dazu wolle das Projekt auch animieren. „Wir bereiten den Weg dazu“, sagt Zimmermann. Die „Visualisierung der Güstrower Innenstadt“ solle als eigenständige Internetseite in Verknüpfung mit der Internetseite der Güstrow-Card erstellt werden. Hier ist bereits die Mehrzahl der Güstrower Innenstadthändler als Partner angeschlossen.

Zusätzlich sollen örtliche Sozial-, Kultur- und Gesundheitseinrichtungen integriert sowie regionale Anbieter im Sinne eines ergänzenden Marktzugangs in die digitale Plattform mit einbezogen werden. Also auch Rathaus, Museum oder Theater werden sich mit ihren Angeboten und Serviceleistungen präsentieren.

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