Harfenkonzert : Pedalharfe in greifbare Nähe gerückt

Ingrid Pohl (r.) übergab das auf dem Markt eingespielte Geld an die Vorsitzende des Fördervereins, Anja Westphal
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Ingrid Pohl (r.) übergab das auf dem Markt eingespielte Geld an die Vorsitzende des Fördervereins, Anja Westphal

8500 Euro bei Benefizkonzert der Kreismusikschule Güstrow und weiteren Aktionen zusammen gekommen

svz.de von
02. Juli 2014, 06:00 Uhr

Rund 8500 Euro zum Kauf einer neuen Pedalharfe für die Kreismusikschule Güstrow – das ist die Ausbeute des Benefizkonzertes am Sonntag im Güstrower Schloss sowie weiterer Aktionen der Harfenspieler aus der Barlachstadt. Einen großen Teil, nämlich 5000 Euro, gab es von Bildungsminister Mathias Brodkorb, der als Schirmherr des Konzertes einen Scheck überreichte.

Bereits am Sonnabend spielten die Harfenschüler an allen Ecken der Güstrower Innenstadt, um das Geld für das Instrument zu sammeln. „Die ganze Stadt schwang in Musik“, sagt Ingrid Pohl, Harfenlehrerin an der Musikschule. Durch diese Aktion allein waren 624 Euro zusammen gekommen. Dazu kamen 800 Euro durch das Benefizkonzert mit leckerem Pausen-Büffett, je 1000 Euro packte die Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft Güstrow und der Rotary-Club obendrauf und schließlich folgte der Scheck von Mathias Brodkorb. „Wir sind schon sehr dicht dran an unserer Pedalharfe“, freute sich Ingrid Pohl. Dieses etwa 10 000 Euro teure Instrument sei für Unterrichtszwecke notwendig, um Musikstücke in allen Tonarten spielen zu können. Außerdem habe man bei dieser Art von Harfen beide Hände frei, um zu spielen. Bei Hakenharfen müssen mit einer Hand bei wechselnder Tonart die Saiten umgestellt werden.

Das Benefizkonzert bot wunderschöne Harfenmusik im Ensemble, aber auch solistisch. Unter anderem spielte das Ensemble „Die kleine Fontäne“ von Samuel O. Pratt und man hörte förmlich das Wasser plätschern. Das Orchester „Arpeggio“, mit jüngeren und älteren Hobbymusikern unter der Leitung von Klaus Schmalfuß, begeisterte ebenfalls.

Bereichert wurde das Konzert vom Blockflöten-Quartett, das die Musikschule bereits verlassen hat. Johanna Ruhnau, Anne Westphal, Tabitha Vichel und Anna-Sophie Werner gaben zwei Kostproben ihres Könnens. So erlebten die Zuhörer zum Schluss sogar ein Stück, gemeinsam von Harfen und Blockflöten gespielt.


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