Stadtwerke : Pavillon im Rosengarten bietet trauriges Bild

Beschmiert und beschädigt: Der Pavillon im Rosengarten bietet ein trauriges Bild. Im Sommer soll er in neuem Glanz erstrahlen.
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Beschmiert und beschädigt: Der Pavillon im Rosengarten bietet ein trauriges Bild. Im Sommer soll er in neuem Glanz erstrahlen.

Stadtwerke Güstrow wollen Pavillon innen und außen neu gestalten / Hilfe von Güstrower Firmen erhofft

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19. März 2015, 06:00 Uhr

Ziemlich verschandelt: Der Pavillon im Güstrower Rosengarten bietet ein trauriges Bild. Doch das wollen die Stadtwerke Güstrow jetzt ändern. Mit Hilfe eines professionellen Graffiti-Künstlers soll der Pavillon innen und außen aufgewertet werden. Vor fünf Jahren hatten die Stadtwerke die Patenschaft für den Pavillon übernommen. „Es sieht mittlerweile wirklich schlimm aus. Die Verschandelung hat schreckliche Ausmaße angenommen“, sagt Juliane Klimt, bei den Stadtwerken verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit.

Mehrere Monate hatten die Stadtwerke zu Spenden für die Verschönerung des Pavillons im Rosengarten aufgerufen. Hinzu kamen Einnahmen aus dem Verkauf der Stadtwerke-Kalender sowie der Erlös des Kaffeeverkaufs bei der Güstrow-Schau am Stadtwerke-Stand. 1500 Euro kamen so zusammen. „Die jetzt geplante Verschönerung kostet allerdings rund 2600 Euro. Wir stocken den restlichen Betrag deshalb als Stadtwerke auf“, sagt Juliane Klimt.

Mitte Mai soll der Sprayer Sebastian Volgmann aus Rostock loslegen. Er hat bereits mehrere Stromverteilerkästen in Güstrow gestaltet. „Der macht das sehr ordentlich“, sagt Juliane Klimt. „Unsere Hoffnung ist, dass wenn es ein professioneller Sprayer macht, sich andere nicht daran vergreifen.“ Das Motiv steht unterdessen noch nicht endgültig fest. „Unsere Vorgabe ist lediglich, dass es zum Rosengarten passen soll. Und es soll ein lebendiges Motiv werden.“

Im Vorfeld muss der Pavillon noch gereinigt und für die Verschönerung vorbereitet werden. Die Stadtwerke planen keine Grundsanierung, sondern eine farbliche Aufwertung. Deshalb würde sich Juliane Klimt freuen, wenn Güstrower Unternehmen ihren Teil beitragen würden. In der Rückwand klafft ein großes Loch, die Regenrinnen sind verbogen und auch die Holzsäulen bräuchten einen neuen weißen Anstrich. Hier hofft sie auf die Hilfe von Firmen. „Es wäre toll, wenn sich jemand bereit erklären würde, mit uns gemeinsam den Pavillon zu verschönern“, sagt sie. „Dann ist zum Sommer wieder alles ordentlich hergerichtet und man kann ein ausgelassenes Kinderfest im Rosengarten feiern.“

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