Karin Wollenberg : Patenkind in Afrika gern einmal besuchen

Karin Wollenberg
Karin Wollenberg

20 Fragen an Katrin Wollenberg - Sie hat seit 22 Jahren ein Schuhgeschäft in Güstrow

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21. November 2014, 23:07 Uhr

Marienhof Katrin Wollenberg ist 1962 in Krakow am See geboren und kam mit der Lehre in den Güstrower Kleiderwerken in die Barlachstadt. 1992 machte sie sich mit einem Schuhgeschäfts zunächst in der Südstadt selbstständig. Seit  1995 findet man ihr Geschäft am Güstrower Markt. Sie lebt in Marienhof, ist verheiratet, hat zwei Kinder und ein Enkelkind.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Zu Hause in unserem großen Garten inmitten von wunderschönen Blumen und frischem Gemüse.

Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Man sollte junge Leute für das Wohnen auf dem Land begeistern. Unser Dorf mit 33 Einwohner stirbt nämlich  so langsam aus.

Wo kann man Sie am ehesten treffen?

In meinem Schuhladen, den ich seit 22 Jahre führe.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ich habe in der Schulküche in Dobbin Kartoffeln geschält.

Wofür haben Sie es ausgegeben?

Ich habe auf ein neues Fahrrad gespart.

Was würden Sie gerne können?

Schön wäre es, wenn ich mehr Sprachen sprechen könnte, damit ich mich meine ausländische Kunden besser verstehe.

Was stört Sie an anderen?

Pessimismus und Unzufriedenheit.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Gelacht habe ich über den Humor von Bauer Karl.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

 Um rechtzeitig zu einem Termin  zu kommen bin ich  zu schnell gefahren.

Wer ist Ihr persönlicher Held und warum?

Das ist meine Mutter. Sie hat sechs Kinder großgezogen, als Krankenschwester schwer gearbeitet und ist immer für alle da.

Welches Buch lesen Sie gerade?

 Leider bleibt mir wenig Zeit zum Lesen, aber wenn, dann darf es gern ein Buch  von Nicholas Sparks sein.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Wenn ich pünktlich zu Hause bin schaue ich „Das perfekte Dinner“.

Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußhallspiel?

Weder noch.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Den Dalia Lama. Er strahlt so eine Ruhe und Gelassenheit aus.

Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Ich koche liebend gern und bevorzuge deutsche Küche.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

„Living next Door to Alice“. Meine Schwester war zu meinem Geburtstag ein tolles Smokie-Double.

An welches Geschenk erinnern Sie sich och gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Das ist ein Karte von meiner damals zwölfjährigen  Tochter. Darauf steht: Du bist die schönste, netteste, wundervollste, schlauste, großartigste, beste und liebste Mutti der Welt. Ich hoffe, dass sie heute mit 30 noch immmer genauso denkt.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Ich möchte nach Afrika reisen und dort mein Patenkind besuchen.

Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?

Dann will ich meinen Garten in Ruhe genießen und wieder mit dem Malen beginnen.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?

Monika Thomsen vom Verein Bützower für Gambia. Sie setzt sich mit viel Freude und Engagement für ein besseres Leben in Gambia ein.

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