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Güstrower Anzeiger

16. Dezember 2017 | 02:40 Uhr

Drachenboote : Packende Duelle auf dem Inselsee

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

„Black Pearls“ gewinnen das 10. Drachenbootrennen in Güstrow und erhalten silbernes Paddel

Nach 20 Läufen stand es fest: Den Sieg beim 10. Drachenbootrennen auf dem Güstrower Inselsee errang wie im Vorjahr das Team der „Black Pearls“. Im Finale setzten sich die schwarzen Perlen gegen die Stuk-Marine des Studentenkellers und die Sternberger Pastinetten durch. Bei der Siegerehrung konnten die „Black Pearls“ den neu geschaffenen Pokal, ein silbernes Paddel, entgegen nehmen. Insgesamt 15 Teams hatten für das Jubiläumsrennen gemeldet.

Das Drachenbootrennen, vor zehn Jahren von Einheit Güstrow quasi über Nacht aus dem Boden gestampft, um auf der Clubhausseite des Sees ein Gegengewicht zum Inselseefest zu schaffen, hat sich prächtig entwickelt. In den Kalendern der zumeist aus der Barlachstadt kommenden Teams hat der Termin einen festen Platz. Viele Mannschaften beginnen schon Monate vorher mit den Vorbereitungen. „Fast ein Dutzend Teams hatten sich bei uns angemeldet, um vor dem Wettkampf zu trainieren“, sagte Maik Dieterich, Chef des Güstrower Kanusportvereins (KSV). Erstmals wurde in diesem Jahr eine 200 Meter lange Strecke eingerichtet, damit die Teams unter Wettkampfbedingungen trainieren konnten. Der KSV, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feierte, ist wichtigster Partner des Veranstalters. Er stellt seine drei Drachenboote mit den Steuermännern für Training und Wettkampf zur Verfügung. Das Team des Kanusportvereins, „Attacke Pinguin“, trainierte erstmals auch in den Wintermonaten. Zehn Übungsfahrten standen beim Lila Kahn, dem Boot der Diakonie Güstrow, als teambildende Maßnahme auf dem Programm. Seit Mai trainierten die „Schicken schwarzen Schnick-Schnack Schnecken“, das einzige reine Frauenteam, regelmäßig an den Wochenenden. „Wir sind seit neun Jahren als Frauenmannschaft dabei und es macht immer noch Riesenspaß“, versicherte Sprecherin Steffi Stübe.

Den Spaß konnte auch der heftige Regen, der zu einer halbstündigen Unterbrechung des Wettkampfs führte, nicht verderben. Jedoch gingen die Blicke der Organisatoren Nicolas Berens und Thomas Roloff in der Kommandozentrale von Einheit den ganzen Nachmittag über sorgenvoll zum Himmel. Zum Glück blieb das angekündigte Unwetter aus. Jedoch machte der starke Wind Jonny und Falk Glaevke zu schaffen, die am Start für gleiche Bedingungen aller Teams sorgen mussten. Erst als alle Boote eines Laufs auf einer Höhe ausgerichtet waren, gaben sie das „Go“ als Startzeichen.

Der Wettkampf auf dem Güstrower Inselsee dauerte über sechs Stunden. Danach legten die Veranstalter noch einen drauf und starteten ein Langstreckenrennen. Dabei drehte die Stuk-Marine den Spieß um und gewann vor den „Black Pearls“. Den dritten Platz belegte das KSV-Boot „Attacke Pinguin“.

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