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Güstrower Anzeiger

18. November 2017 | 07:51 Uhr

Güstrow : Ospa-Neubau drei Monate im Verzug

vom

Der rund vier Millionen Euro teure Neubau des Wohn- und Geschäftshauses am Güstrower Pferdemarkt kommt nur schleppend voran. Durch die Witterung können nur kleinere Arbeiten am neuen Zentrum der Ospa erledigt werden.

svz.de von
erstellt am 13.Feb.2013 | 07:00 Uhr

Güstrow | Der rund vier Millionen Euro teure Neubau des Wohn- und Geschäftshauses am Güstrower Pferdemarkt kommt nur schleppend voran. "Aufgrund der Witterung können wir gerade nur kleinere Arbeiten erledigen", sagt Harry Richert, Geschäftsführer der Warnemünder Bau GmbH und Projektentwickler des Neubaus, in dem das neue Zentrum der Ostseesparkasse (Ospa) in Güstrow entstehen soll. Zudem kämpft Richert mit einer dreimonatigen Bauverzögerung. "Wir wären gerne schon viel weiter. Da aber die Archäologen der Bodendenkmalpflege rund drei Monate gebraucht haben, konnten wird erst im Dezember 2012 mit dem Hochbau beginnen. Dann machte uns schnell der Winter einen Strich durch die Rechnung", so Richert auf SVZ-Nachfrage zum Baufortschritt.

Dennoch will Richert am ursprünglichen Fertigstellungstermin, dem 31. Dezember, festhalten. "Darum bemühen wir uns", sagt er. "Das wird sich aber erst im Mai entscheiden, ob wir diesen Termin halten können." Er hofft, dass in rund vier Wochen die Witterung so günstig ist, dass auf der Baustelle wieder Vollgas gegeben werden kann. Baustart für das Projekt in der Fußgängerzone war im August 2012.

Hier am Pferdemarkt soll die bisher modernste Ospa-Filiale landesweit entstehen. Die Ospa wird sich im Erdgeschoss und in der halben ersten Etage einmieten. "Alles wird behindertengerecht gebaut", sagt Richert. Komplett ebenerdig soll es insbesondere für ältere Kunden und Rollstuhlfahrer keine Hindernisse mehr geben. In der Filiale am Güstrower Markt, wo die Ospa seit 1919 ist, ist es schwierig im Schalterraum die notwendige Diskretion zu wahren. Das soll am neuen Standort besser werden. Ein weiterer Umbau am Markt sei erwogen und aus betriebswirtschaftlichen Gründen verworfen worden. "Wir haben Vor- und Nachteile abgewogen und denken, dass eine freundliche, kundenorientierte Filiale am Pferdemarkt den Weg an den Rand des Stadtzentrums aufwiegt", so der Ospa-Vorstandsvorsitzende Frank Berg vor Baubeginn. Neben den Geschäftsräumen der Ospa entstehen in dem Neubau 19 zumeist kleinere Wohnungen.

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