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Domgemeinde baut neues Gemeindezentrum : Ort der Begegnung für alle Güstrower

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Nach der Restaurierung des Doms ist es das größte Bauvorhaben der Güstrower Domgemeinde seit der Wende. Am Domplatz 6, der alten Super intendentur, soll schon kommendes Jahr ein neues Gemeindezentrum entstehen.

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erstellt am 25.Nov.2011 | 09:38 Uhr

Güstrow | Es ist nach der Restaurierung des Doms das größte Bauvorhaben der Güstrower Domgemeinde seit der Wende: Am Domplatz 6, der alten Super intendentur, soll schon kommendes Jahr ein komplett neues Gemeindezentrum entstehen. Rund 175 000 Euro investiert die Domgemeinde in das ehrgeizige Projekt. Den Großteil davon verschlingt ein Anbau im Garten der Super intendentur. Hier ist ein Gemeindesaal mit 180 Plätzen geplant. Der Baubeginn soll laut Kirchgemeinderat im Mai 2012 sein.

"Wir wollen eine einladende Gemeinde sein", sagt Bernd Lippert vom Kirchgemeinderat. Deshalb sollen im neuen Gemeindezentrum einladende und barrierefreie Räume für alle Generationen geschaffen werden. Der Saal im Garten ist in drei Räume teilbar und vielseitig nutzbar. "Hier wollen wir auch Angebote unterbreiten, die wir jetzt aufgrund der räumlich begrenzten Situation nicht machen können", sagt Pastorin Susanne Höser, die den Ausschuss für das neue Gemeindezentrum leitet. Beispielsweise soll in dem Saal zukünftig die ganze kirchenmusikalische Arbeit stattfinden. Auch Kinder- und Jugendarbeit sowie Glaubenskurse sind geplant. Im Gebäude der alten Superintendentur müssen nur wenige Umbauarbeiten erfolgen. Heizungsanlage und Sanitärbereiche werden modernisiert, so Lippert. Geplant ist hier u. a. ein Jugendcafé. Wie das neue Gemeindezentrum inhaltlich ausgestaltet wird, wird noch diskutiert. Fest steht aber: "Wir wollen einen Ort schaffen, an dem sich die Leute begegnen können und mit dem Evangelium in Kontakt kommen", sagt Susanne Höser.

Möglich wird die Umsetzung des lange geplanten Vorhabens, da Haus und Grundstück Domplatz 6 kommendes Jahr an die Domgemeinde zurückgegeben werden. Bisher war der Komplex an die Landeskirche vermietet als Sitz des Landessuperintendenten, der im kommenden Jahr nach Rostock geht.

Das Projekt befindet sich gerade noch in der Planungsphase. Jetzt soll das Genehmigungsverfahren starten und Anfang 2012 die Ausschreibung erfolgen. Ab dem Frühjahr 2013 hofft die Domgemeinde, das neue Zentrum nutzen zu können. Für das Großvorhaben, für das es keine Fördergelder gibt und das aus Mitteln der Domgemeinde finanziert wird, werden aber noch Spendengelder benötigt. "Wir haben eine Finanzierungslücke von 35 000 Euro", sagt Bernd Lippert. Ab dem 1. Advent erfolgt deshalb ein Spendenaufruf an alle Gemeindemitglieder. Weitere Aktionen zur Spendeneinwerbung sind geplant, so Pastorin Höser. "Wir bauen dieses neue Gemeindezentrum für die Bürger der Stadt", sagt sie.

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