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Güstrower Anzeiger

23. November 2017 | 06:51 Uhr

Domkantor : Orgel war sein Werk

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Nachruf für Domkantor Paul Gerhard Schumann

35 Jahre lang war er in Güstrow als Domkantor tätig. Jetzt ist Paul Gerhard Schumann gestorben. 1940 geboren, lernte er in Neustrelitz an der Musikschule Klavier und Cello, in Greifswald studierte er später das Dirigieren und das Klavierspiel.

„Auch überregional war Paul Gerhard Schumann bekannt und sogar im Ausland unterwegs“, erzählt Kirchenmusikdirektor und Kantor i.R. Wolfgang Leppin. Seinem Engagement sei es damals zu verdanken gewesen, dass die Orgel der Winterkirche angeschafft werden konnte. „Paul Gerhard Schumann hat viele Konzerte gegeben und Sponsoren gefunden, damit 1996 die Orgel eingeweiht werden konnte“, berichtet Jochen Gläser. Mit seiner Frau Karin sowie weiteren Sängern besuchte er Paul Gerhard Schumann auch nach seiner Pensionierung.

Silvester 1999 hatte er sein letztes Orgelkonzert gegeben und sich nach Basedow zurückgezogen. Noch in diesem Sommer waren einige der damaligen Chorsänger nach Basedow geradelt. „Sein letztes Orgelspiel dort, das ich miterlebte, werde ich wohl nie vergessen“, sagte Petra Zohner, die bei Schumann gern mitgesungen hat. Er habe große Disziplin erwartet und eineinhalb Stunden durchweg geprobt. Genau das habe den Sängern gefallen. Sie würden ihn in guter Erinnerung behalten.

Den Güstrowern hat Paul Gerhard Schumann mit der Orgel in der Winterkirche ein Instrument hinterlassen, das noch lange an sein Wirken erinnern wird.

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