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Güstrower Anzeiger

12. Dezember 2017 | 15:15 Uhr

Krakow am see : Oma, Enkelin und Freundin

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Bei der 9. Museen-Tour in der Krakower Seen- und Waldlandschaft

svz.de von
erstellt am 14.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Nathalie Seier (16) radelte am Sonnabend die 26 Kilometer bei der 9. Museen-Tour in der Krakower Seen- und Waldlandschaft zusammen mit ihrer Oma Karin Roloff und ihrer Freundin Franziska Gürcke. Mit dem Trio hatte es aber schon eine besondere Bewandtnis. Nathalie Seier: „Meine Oma nahm mich das erste Mal zu dieser Radtour mit, da kam ich dann im Sommer zur Schule. Seitdem bin ich jedes Mal mitgefahren, weil es mir Spaß macht.“ Diese Lust an der Tour färbt ab und sie überzeugte ihre Freundin Franziska das erste Mal mit zu radeln.“

Dieses Jahr folgten 50 Radfahrbegeisterte der Einladung des Linstower Heimatvereins und erstmals des Krakower Kulturvereins. Jeder Teilnehmer wurde mit einem Starterpaket ausgestattet, zudem auch Quizfragen gehörten, was das aufmerksame Zuhören bei den Vorträgen an den Haltepunkten voraussetzte. Erste Station war der „Findlingsgarten“ am „Großen Pilz“. Hier gab es Erläuterungen von Dr. Sebastian Lorenz über Entstehung und Beschaffenheit der Steine aus der Gletscherzeit. Die Route führte über den Wadehäng durch Möllen bis zur „Schönen Aussicht“ auf den Krakower Obersee. Hier gab es durch Sebastian Lorenz, Betreuer des Obersees, Informationen über Brutgebiete, den besonderen Bedingungen in Wassertiefen bis zu 28 Metern und aktuelle Ausführungen zum Bestand der umstrittenen Kormorane (SVZ berichtete).

Über das ehemalige Polizei-Materiallager im Bossower Forst klärte der Leiter der Naturparkverwaltung Karow, Jörg Gast, auf. Außerdem erläuterte er den zukünftigen barrierefreien Naturlehrpfad. Besonders ging es jedoch um den geförderten Lebensraum für verschiedene Fledermäuse.

In Neu Sammit gab es eine Führung durch den drei Hektar großen Landschaftspark des Jugendschlosses eines christlichen Trägervereins. Beeindruckend waren der alte Baumbestand, die großen Holzskulpturen von Paul Kleidon sowie der Zukunftsbrunnen vom brasilianischen Künstler Adelio Sarro.

Nach dem Mittagsstopp wurden der Reiterhof Alt Sammit des Gestütes Ganschow und die Tierklinik von André Kleinpeter besichtigt.

Die Schlussetappe führte über Groß Tessin zurück zum Ausgangspunkt, der Gaststätte „Treff“, wo die Wirtsleute mit einem Kaffeebüffet warteten.

Zum Ausklang wurde das Quiz ausgewertet. Es gab 23 Preise.

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