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Tag der Städtebauförderung : Offene Türen für Neugierige

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Besichtigung der neuen Kita in Laage am Sonnabend möglich / Alte Domschule in Güstrow offen

von
erstellt am 05.Mai.2015 | 04:00 Uhr

„Es ist die schönste Baustelle, die wir je hatten“, sagt Laages Bürgermeisterin Ilka Lochner-Borst, die SVZ gestern zusammen mit Kita-Leiterin Marita Osterloh und ihre Stellvertreterin Monique Larisch durch die neue Kindertagesstätte „Knirpsenland“ in Laage führte. Am Tag der Städtebauförderung am Sonnabend (9. Mai) öffnen sich die Türen kurz vor Fertigstellung der neuen Kita für die Öffentlichkeit. Von 11 bis 14 Uhr gibt es Führungen, Darbietungen der Kindergartenkinder, eine Bilderschau aus der Bauphase und ein Podiumsgespräch (siehe Service).

Es ist die Stadt, die für rund 3,6 Millionen Euro eine neue Tagesstätte in Laage baut und sie dann an die Volkssolidarität als Träger der Kita „Knirpsenland“ vermietet. „Wir tun es für die Kinder unserer Stadt. Die derzeitige Situation ist nicht mehr tragbar, der Träger selbst ist nicht in der Lage, dies zu ändern. Also tun wir es“, erklärt Lochner-Borst. Wo ein Wille ist, da sei auch ein Weg. „Und es lohnt sich, an solche Ideen zu glauben, auch wenn der Weg sehr weit ist“, fügt Laages Bürgermeisterin hinzu. „Wir freuen uns unbändig, weil wir auch wissen, wie viel Kraft es gekostet hat“, betont Kita-Leiterin Marita Osterloh und fügt hinzu: „Wann hat es wohl mal eine so hohe Förderung für einen Kita-Neubau im Land gegeben?!“ Der Weg zur neuen Kita soll in der Podiumsdiskussion beleuchtet worden.


Großer Raum verbindet die einzelnen Bereiche


Während vor dem Neubau Bagger und Rüttler so richtig für Baulärm sorgen, wird im fertig gestellten Rohbau bereits gereinigt. Recht leise ist es im neuen Haus, das in vier Bereiche aufgeteilt ist. Im Krippenbereich haben sechs Gruppen ihre Räume. „Alles hell und freundlich und alle Gruppenräume mit Ausgang nach draußen“, beschreibt Laages Bürgermeisterin. „Nach unserem etwas veränderten Konzept werden die Räume nicht mit Möbel zugestellt. Wichtig ist u.a. der Blick nach draußen“, fügt die Kita-Leiterin hinzu.

Wie in der alten Kita markiert ein großer Raum das Zentrum. Daneben gibt es einen Multifunktionsraum für vielerlei Veranstaltungen. Es schließen sich in zwei Gebäude-Armen die Räume für acht Kindergartengruppen an, ausgelegt auf einen Betreuerschlüssel von 1:15, der ab dem nächsten Jahr in MV bindend ist. „Auch 1:14 – ein Ziel für die Zukunft– ist möglich“, so Lochner-Borst.

Der vierte Bereich für die Hortkinder erstreckt sich über zwei Etagen. Die Raumzuschnitte wiederspiegeln das offene Konzept, macht Osterloh aufmerksam. Lediglich beim Hausaufgaben- und Computerzimmer handle es sich um geschlossene Räume. Fahrstuhl und Treppe auf den Hof komplettieren den Hortbereich. Die Außenanlagen umgeben das gesamte Gebäude. Die Aufträge zur Herrichtung sind vergeben.

Einen konkreten Termin für die Eröffnung der Kita gibt es noch nicht. Orientiert wird auf den Beginn des neuen Schuljahres im Sommer, informiert Lochner-Borst.

 

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