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Neue Attraktion : Österreichischer „Sommertraum“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Leopold Höglinger und Marcus Rokvic wollen in Güstrow „Wallensteins Hoffest“ ins Leben rufen / Kleinkunst und Kulinarisches

Zwei Österreicher wollen eine neue Attraktion für Güstrow schaffen. Als der Weinhändler Leopold Höglinger jetzt aus der SVZ erfuhr, dass es zukünftig mit großer Wahrscheinlichkeit keinen „Sommertraum am alten Schloss“ mehr geben wird, hatte er eine Idee. Am 5. und 6. September will er stattdessen „Wallensteins Hoffest“ in Güstrow ins Leben rufen und damit einen neuen Besuchermagneten und ein Alleinstellungsmerkmal für die Barlachstadt schaffen. „Es soll den Ansprüchen dieses bisherigen Festes in Güstrow gerecht werden“, so sein Wunsch.

Hintergrund: Nach der aufwendigen Sanierung des Schlossgartens kann hier das internationale Kleinkunstfest „Sommertraum“ nicht mehr stattfinden (SVZ berichtete). Höglinger knüpft an das Schlossfest an. Denn das gute Zusammenspiel zwischen internationaler Kleinkunst, Unterhaltung sowie Essen und Trinken soll es auch bei seinem neu zu etablierenden Hoffest geben. „Am Freitagabend geht es los und am Sonnabend ab 15 Uhr ist der Hauptact mit Kinderprogramm geplant“, schildert der Österreicher Höglinger, der in Güstrow das „Weinhaus im Hof“ betreibt, seine Vorstellungen.

Der Ort für dieses Spektakel ist noch nicht genau festgelegt. Aber gedanklich hat Höglinger bereits den Franz-Parr-Platz mitsamt Museumshof dafür ins Auge gefasst. „Das wäre ein guter Platz in der Innenstadt und mit der Nähe zum Schloss“, sagt er. Mit im Boot hat er einige Güstrower Unternehmen, die ihn unterstützen. Außerdem ist ihm wichtig, dass lediglich Güstrower Gastronomen auf den Platz kommen. „Dafür wünsche ich mir individuelle Stände mit Chic“, fügt er an.

Um Kleinkünstler nach Güstrow zu holen, tat sich Leopold Höglinger mit dem Österreicher Markus Rokvic von der Korl-Event-Agentur in Waren zusammen. Gemeinsam soll das Kind aus der Wiege gehoben werden. „Es ist mein Ding, solche Geschichten zu kreieren“, betont Markus Rokvic seine Motivation. Ein Fest in gehobenem Stil mit vielen Walk-Acts soll es werden. Salonmusik der 1920er- und 1930er-Jahre, Jazz, ein Figurentheater für die kleinen Besucher – Ideen wurden reichlich gesammelt und schon einiges fest geklopft.

Zuerst war Höglinger nicht sicher, welchen Namen er dieser Veranstaltung geben könnte. Doch dann kam er auf Wallenstein. „Wallenstein gehört zu Güstrow“, erklärt er. „Und wahrscheinlich liebte er auch kulturelle Unterhaltung und gutes Essen.“

Ein schöner Schlusspunkt soll bei dem Fest gesetzt werden, vielleicht eine Laser-Show mit klassischer Musik. „Auf jeden Fall wird Güstrow ein solches Spektakel gut tun“, ist sich Höglinger sicher. Für Familien soll es eine erschwingliche Familienkarte geben.

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