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20 fragen an : Ökonomisch völlig unvernünftig

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an Henning Spitzer – Als Bildhauer lebt er seit sieben Jahren in der Barlachstadt.

von
erstellt am 28.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Die Liebe führte Henning Spitzer 2010 nach Güstrow. Seine Frau Anja war in Reimershagen großgeworden. Er ist 1971 in Greiz im Vogtland geboren, ging in Rostock zur Schule und studierte angewandte Künste in Heiligendamm. Seit 1995 ist er selbstständig tätig, zunächst als Produktdesigner, seit 2001 und einem weiterem Studium als Bildhauer. Sein Atelier befindet sich im Krönchenhagen. SVZ stellt ihm heute 20 Fragen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Mein Rückzugsort in einem ausgebauten Bienenwagen in Minenhof in der Nähe von Waren/Müritz.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Ich würde alles dafür tun, dass die junge Generation hier bleibt oder zurückkommt. Hierzu würde ich mehr Züge abends und nachts im Nahverkehr einsetzen.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?

Täglich um 8 Uhr in meinem Atelier.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit dem Verteilen von Zeitungen.
Wofür haben Sie es ausgegeben?
Für eine Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika.
Was würden Sie gerne können?
Ein Instrument spielen können.
Was stört Sie an anderen?
Gleichgültigkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Meine vier Kinder bringen mich zum Lachen. Kürzlich zog ich ein enges T-Shirt an und meine kleine Tochter sagte, dass es wie Muskelkater aussehe.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?
Alles, was ich mache ist ökonomisch unvernünftig. Denn mein ganzer Lebensentwurf ist ein gefährdeter.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Der Rostocker Maler Jürgen Weber. Er hat wesentlich beeinflusst, dass ich den beruflichen Umstieg vom Produktdesigner zum Bildhauer vollzog.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Die Autobiografie „Güstrower Tagebuch 1914-1917“ von Ernst Barlach.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich habe keinen Fernseher, da er dem Menschen Lebendigkeit und Kreativität entzieht.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Bei einer Karnevalsfeier.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Die Bildhauerin Sabina Grzimek. Ich halte sie für eine großartige Porträtbildnerin und erhoffe mir Inspiration.
Wenn Sie kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Rote Bete oder Muscheln in Weißweinsauce.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Mit „Once you had gold“ von Enya. Zu diesem Lied tanzte ich den Hochzeitswalzer mit meiner Frau.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Die Kinder, die ich von meiner Frau bekommen habe. Die Schaffung neuen Lebens ist faszinierend.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Ich habe keinen Traum, nur die Hoffnung bis zum Lebensende lustvoll zu schaffen.
Wie gestalten Sie ihre Freizeit als Rentner?
Ebenfalls mit künstlerischer Arbeit.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum? Hildegard Cordes. Sie hat als Zeitzeugin unschätzbares Wissen und kannte Ernst Barlach noch persönlich.













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