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Zukunftskonzept Güstrow : „Oase“ auf der Tagesordnung

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Stadtvertreter beschäftigen sich erneut mit dem Zukunftskonzept des Bades

In der heutigen Stadtvertretersitzung der Barlachstadt Güstrow wird es unter anderem wieder um das Zukunftskonzept und die Neuausrichtung des Freizeitbades „Oase“ gehen. Los geht die Sitzung, die im Saal des Bürgerhauses, Sonnenplatz 1, stattfindet, um 18 Uhr.

Insbesondere die Mitglieder des Hauptausschusses der Barlachstadt lehnten das vorgestellte Zukunftskonzept zuletzt mehrheitlich in der vorliegenden Form ab. Sie forderten stattdessen wesentliche Ergänzungen und Nachbesserungen (SVZ berichtete). Insbesondere die Zielgruppe Kinder und Jugendliche sei in dem Konzept zu wenig beachtet worden. Die Verantwortlichen wurden aufgefordert das Konzept nachzubessern.

Laut einem Änderungsantrag von Uwe Heinze (SPD), dem sich die CDU anschloss, sollten nun folgende Punkte eingearbeitet und mit Kosten unterlegt werden: zunächst ein Mitarbeiterentwicklungskonzept, weitere Maßnahmen zur Gewinnsteigerung der „Oase“ sowie ein Marketingplan, um den Ruf des Bades zu verbessern. Ebenso sei die Barrierefreiheit nicht ausreichend genug beachtet. Auch solle die Entwicklung des Außenbereichs ohne Schwimmbecken untersucht werden. Und schließlich sei zu prüfen, was für die Kinder und Jugendlichen getan werden könne. Andreas Ohm (CDU) brachte in diesem Zusammenhang auch die Frage nach einer Rutsche wieder ins Gespräch, um die Attraktivität für diese Zielgruppe zu steigern. Er forderte etwaige Kosten in das Zukunftskonzept einzuarbeiten.

Unstrittig blieb hingegen die Forderung des Zukunftskonzepts nach einem Mix aus Sanierung und Attraktivierung. Geplant sind diesbezüglich erhebliche Investitionen zur baulichen und technischen Sanierung sowie einer gleichzeitigen Aufwertung und attraktiveren Gestaltung des Freizeitbades. Die geplanten Kosten belaufen sich auf mindestens fünf Millionen Euro.

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