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Güstrower Anzeiger

21. November 2017 | 05:41 Uhr

Nup will 2015 erstmals ausbilden

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Wirtschaftsrat der CDU informierte sich über Vorhaben im Natur- und Umweltpark Güstrow

svz.de von
erstellt am 03.Okt.2014 | 11:40 Uhr

Zu früher Stunde hatten sich die Mitglieder der Sektion Rostock des Wirtschaftrates der CDU am Donnerstag im Güstrower Natur- und Umweltpark (Nup) versammelt. Geschäftsführer Klaus Tuscher informierte zur Gegenwart und Zukunft der gemeinnützigen GmbH, einer 100-prozentigen Tochter der Barlachstadt.

An Zahlen verdeutlichte er die Entwicklung des Nup. Umfasste er im Gründungsjahr 1959 eine Fläche von acht Hektar, so erstreckt sich das Gelände jetzt auf 200 Hektar. Bei den Besuchern sei man bei stabilen 150 000 bis 160 000 pro Jahr angekommen, sagte Tuscher. Betrug die Verweildauer der Gäste anfangs eine bis eineinhalb Stunden, so liege man jetzt bei fünf bis sechs Stunden. Zugenommen habe die Zahl der Mehrfach-Besucher. Zirka 1000 Tiere in über 30 Arten leben im Nup.


Belegschaft deutlich aufstocken


26 Mitarbeiter haben im Natur- und Umweltpark einen festen Arbeitsplatz. Hinzu kommen Saisonkräfte. Im nächsten Jahr will der Nup erstmals eine Lehrausbildung zum Tierpfleger anbieten. „Unsere Altersstruktur liegt bei 40 bis 50 Jahren. Durch die Ausbildung wollen wir jüngere Kräfte an uns binden“, erklärt Tuscher. Ohnehin sei geplant, nach der Verwirklichung weiterer Projekte den Stamm der Belegschaft auf 35 oder 36 Mitarbeiter zu erweitern.

Mit diesen Zahlen war der Geschäftsführer längst in der Gegenwart angekommen. Nach der Wende habe man jährlich ein Projekt und möglichst alle zwei Jahre ein größeres Vorhaben realisiert. Als Leuchttürme in dieser Liste nannte der Geschäftsführer unter anderem das Umweltbildungszentrum, die Raubtier-WG und das Agenda-Zentrum „Wiesenwelten“. Alle diese Vorhaben bedienten, so Tuscher, die drei Themenfelder des Nup: ein Tierpark zu sein, der Umweltbildung einen wichtigen Platz einzuräumen sowie Naturschutz und nachhaltige Landschaftspflege unter den Augen der Besucher zu betreiben.

Aktuell, so Tuscher, realisiere man das Projektes „Gigantum – Mecklenburg-Vorpommern wird wilder und mobiler“. Kernstück sei dabei die Befestigung des Wegesystems im Nup, u.a. mit der Einrichtung eines Fahrradrundkurses. „Insgesamt werden um die 20 Kilometer Wege instand gesetzt. Ein wichtiges Vorhaben, um den Park für noch mehr Besuchergruppen zu erschließen“, sagte Tuscher. Neben geführten Fahrradwanderungen sollen auch Kanutouren organisiert werden.

Viel Aufmerksamkeit fand Tuscher für sein Vorhaben, im Nup ein Wolfsinformationszentrum aufzubauen. Dabei solle mit Wildhütte und Fluchtweg sowohl die Romantik, als auch mit interaktiven Darstellungen und einer aktuellen Berichterstattung die Diskussionen um den Wolf versachlicht werden.

Die Mitglieder des Wirtschaftsrates zeigten sich beeindruckt von der Entwicklung des Natur- und Umweltparks. „Besonders anerkennenswert ist, wie die GmbH den Spagat zwischen intensiven Bildungsangeboten und einer Wirtschaftlichkeit des Unternehmens schafft“, würdigte Landesgeschäftsführer Frank Roller die Aktivitäten der Einrichtung. Bundesweit zählt der 1963 gegründete Wirtschaftsrat zirka 11 000 Mitglieder. Sie bekennen sich für eine nachhaltige und erfolgreiche Wirtschaftspolitik im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft Ludwig Erhards.




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