zur Navigation springen

20 Fragen an… : Nun wieder Zeit für Briefmarken

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

20 Fragen an: Hartwig Tschirschwitz, Mitglied des Vereinsvorstandes der Güstrower Briefmarkenfreunde

Schon fast 35 Jahre ist der gebürtige Parchimer Hartwig Tschirschwitz (64) in Güstrow zu Hause. Vom Landmaschinenbau über das frühere Türenwerk bis hin zum Vertriebsverantwortlichen einer Firma für Haustüren im deutschen Norden führten die beruflichen Stationen des Maschinenbauingenieurs.

Seit Beginn des Ruhestands beschäftigt sich der Hobby-Historiker wieder ausgiebig mit der Mecklenburger Geschichte und dem Sammeln von Briefmarken, was seit jeher seine Hobbys sind. Er ist Mitglied des Vereinsvorstandes der Güstrower Briefmarkenfreunde, die gerade eine gemeinsame Ausstellung für das Güstrower Rathaus gestalteten. Sie ist dort bis Ende Juni im Foyer zu sehen und ist aus Anlass des 25-jährigen Bestehens von Mecklenburg-Vorpommern der Postgeschichte unseres Landes von 1945 bis in die Gegenwart gewidmet.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?

Da, wo Ruhe und Gelassenheit zu haben sind. Auf dem Balkon oder im Garten.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?

Ich würde versuchen, eine schnelle Lösung mit der AWG zur Sanierung des Klosterhofes zu finden.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?

Wenn ich nicht am Schreibtisch über historischen Sachen und über Briefmarken sitze oder Fotoalben für die Enkel gestalte, bin ich im Garten oder im Stadtzentrum unterwegs.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mein erstes Geld habe ich mit einem Ferienjob als Dreher für 150 Mark die Woche verdient.
Wofür haben Sie es ausgegeben?

Ich habe damit eine Campingausrüstung mit Spirituskocher und allem, was dazu gehört, gekauft.
Was würden Sie gerne können?

Ich bedauere heute, dass ich nicht Klavier spielen kann. Aber für meine Nachbarn ist es vielleicht besser so.
Was stört Sie an anderen?

Taktlosigkeit und Gier sind für mich abstoßende Eigenschaften, die ich an anderen gar nicht mag.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Bei Familientreffen geht es immer sehr lustig zu, auch bei Telefonaten im Familienkreis. Dabei hab’ ich schon so manches Mal über die Enkel herzlich gelacht.
Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Sicher hab’ ich ein paar Zigarren zu viel geraucht. Und vielleicht würde ja meiner Frau noch einiges einfallen …
Wer ist Ihr persönlicher Held?

Egon Bahr. Er ist ein wichtiger Architekt der Annäherung von Ost und West, und das heute noch mit 92 Jahren.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Zurzeit lese ich gerade „Die Geschichte Mecklenburgs“ von der Gründung vor 1000 Jahren bis heute.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Wirklich gern sehe ich den Tatort mit Prahl und Liefers und die ZDF-Krimiserie Wilsberg.
Wo trifft man Sie eher: bei einer Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?

Weder auf solch einer Feier noch beim Fußball. Zusammen mit Freunden schaue ich mir aber auch mal ein Fußballspiel an.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Gern würde ich mal mit dem Schauspieler Leonhard Lansink, alias Wilsberg, einen kleinen Plausch machen.
Wenn Sie selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Ich koche ganz gern, und in der Küche in unserer neuen Wohnung in der Innenstadt macht das besonderen Spaß. Und wenn ich koche, dann vorwiegend deutsche Gerichte und nach eigenen Rezeptideen.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Immer wieder mit „Hotel California“ von den Eagles – im Original, unplugged oder als lateinamerikanische Version.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch besonders gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Nie vergessen werde ich meine Freude, als mir meine Eltern 1965 ein Transistorradio schenkten – etwas größer als eine Zigarettenschachtel.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Ich hoffe, mit meiner Familie immer gesund und glücklich sein zu können und will versuchen, den Tagen immer Leben zu geben.
Wie gestalten Sie Ihre Freizeit als Rentner?

Möglichst vielfältig, spontan, aber bei Bedarf auch durchgeplant. Und natürlich beschäftigt mich die ewige Suche nach der philatelistischen Kostbarkeit. Das lässt einen nicht mehr los.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen und warum?

Bitte den Restaurantchef der Barlach-Stuben, Dieter Krischkowski. Kreativ und engagiert verwöhnt er schon Jahrzehnte seine Gäste.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen