Kinder jetzt immer dicht bei den Eltern: : Nun eigene Kita in der Reha-Klinik

Mütter und Kinder freuen sich über die neue Kita: Romy und Chayenne Steffens, Phileas und Susan Radke, Anja Mehnert und Belá Kaiser sowie Steffi und Jonas Michau (v. l.).
Mütter und Kinder freuen sich über die neue Kita: Romy und Chayenne Steffens, Phileas und Susan Radke, Anja Mehnert und Belá Kaiser sowie Steffi und Jonas Michau (v. l.).

Reha-Klinik „Garder See“ in Lohmen verbessert Kinderbetreuung durch Neubau einer Kindertagesstätte / Platz für 20 Mädchen und Jungen

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06. Juni 2015, 04:00 Uhr

Gestern eröffnete Dr. Rainer Fähnrich, Geschäftsführer und Leitender Chefarzt der Rehabilitationsklinik „Garder See“, eine zur Einrichtung gehörende Kindertagesstätte. In dem Neubau werden künftig bis zu 20 Kinder betreut, die ihre Muttis oder Vatis nach Lohmen begleiten. Als Fähnrich die helle und kindgerecht eingerichtete Kita im Beisein zahlreicher Mütter eröffnete, verlegten Landschaftspfleger im Außenbereich gerade den Rasen. „Es werden noch Spielgeräte installiert und die Fenster bekommen Jalousien“, versicherte Fähnrich. Mit dem Neubau, den einheimische Firmen für etwa 200 000 Euro realisierten, erhöht sich die Betreuungsqualität enorm. „Bisher war es so, dass wir die Kinder in verschiedenen Kindertagesstätten in Güstrow untergebracht haben. Nun entfallen lange Fahrwege und wenn das Kind einmal krank sein sollte, sind Mutter oder Vater gleich vor Ort“, sagt Manuela Ursachi, die mit zwei Kolleginnen die Betreuung der Kinder sichert.

Zurzeit sind acht Kinder in der Einrichtung, nächste Woche wird ein weiteres erwartet. Für Ines Kornek aus Finsterwalde war das eine Voraussetzung, zur Reha nach Lohmen zu kommen. „Mein Mann arbeitet im Dreischichtsystem und kann sich nicht um Constantin kümmern“, sagt die 29-Jährige. Auch Rommy Steffens ist erleichtert. Die allein erziehende Brüelerin ist bereits seit Ende April in der Klinik. Einen Monat lang musste Tochter Chayenne eine Kita in Güstrow besuchen. „Das war manchmal ein ganz schöner Stress für das Kind, aber auch für die Mutter“ sagt sie und genießt es jetzt, die Tochter gleich nach den Therapiemaßnahmen abholen zu können.


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