Rebus : Nun also doch: Rebus willigt in Tarifverhandlungen ein

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20. Februar 2014, 06:00 Uhr

Entgegen dem Willen der Geschäftsführung hat der Aufsichtsrat der Regionalbus Rostock GmbH (Rebus) Dienstagabend Geschäftsführerin Simone Stephan beauftragt, mit der Gewerkschaft Verdi Tarifverhandlungen über neue Vergütungen der Busfahrer aufzunehmen. Ziel müsse es dabei sein, eine tarifliche Regelung zu verhandeln, welche die unterschiedlichen Beschäftigungsbedingungen vereinheitliche und zugleich die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens nicht gefährde, heißt es von Rebus. Am 4. Februar hatte ein ganztägiger Busfahrer-Warnstreik den Stadt- und Regionalbusverkehr im Landkreis Rostock lahm gelegt (SVZ berichtete).

Rebus war im vergangenen Jahr durch die Fusion von vier Busunternehmen im neuen Großkreis gegründet worden. Verdi kritisiert die unterschiedlichen Einkommensverhältnisse in dem neuen Unternehmen und fordert für die Rebus-Mitarbeiter eine Tariferhöhung von bis zu 23 Prozent. Simone Stephan hatte einen Haustarifvertrag bisher abgelehnt. Sie verweist jetzt darauf, dass durch ein zukünftiges Tarifergebnis die angestrebte Direktvergabe der Konzessionen für den Linienverkehr im Landkreis an die Rebus auf keinen Fall gefährdet werden dürfe.

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