Mamerow : Noch nie zuvor so große Rüben

Kuriositäten: Regine und Uwe Stüwe aus Mamerow ernteten auf ihrem Acker Rekordverdächtiges

svz.de von
12. November 2014, 11:46 Uhr

Schon alte Märchen erzählen von ihr: Von der riesigen Rübe, die so groß war, dass die ganze Familie, einschließlich Hund und Katze, daran ziehen musste, um sie aus dem Boden zu kriegen.

Ganz so extrem war es bei Regine und Uwe Stüwe aus Mamerow nicht. Doch ernteten auch sie in diesem Jahr so einige Monster-Rüben, wie sie sie noch nie zuvor auf ihrem Acker hatten. „Unsere Rübenernte dieses Jahr ist rekordverdächtig“ sagt Regine Stüwe. „Die drei größten Rüben wiegen je 9,2 Kilogramm, 10,3 Kilogramm und 10,4 Kilogramm!“ Deshalb war es für den Hobbygärtner gar nicht so leicht, zwei dieser großen Brocken auf einmal für die Kamera auf den Armen zu halten. Wogen diese doch zusammen an die 20 Kilogramm.

Neben Rüben haben Stüwes auf ihrem Acker am Gehöft Kartoffeln und Grünkohl für sich und ihr Vieh angepflanzt. Wozu Hühner und Kaninchen gehören. Was tut man nun mit so einer Riesenrübe? „Wir schneiden sie auf und stecken die Teile dann auf große Nägel, die mein Mann extra für diesen Zweck in ein Brett geschlagen hat“, sagt Regine Stüwe. „Die Hühner picken gern daran, die mögen das sogar richtig gern“, so ihre Erfahrung. Auch für ihr einziges, noch verbliebenes Kaninchen im Stall seien Rüben so richtige Leckerbissen, erzählt sie. Da sie ihre eigene Ernte gar nicht selbst verbrauchen können, geben sie einen Großteil davon gern an Freunde und Bekannte weiter. Was sie auf ihrem Acker angepflanzt haben, gedeihe in der Regel gut, so Regine Stüwe. Aber solche Riesenrüben wie diesmal hätten sie noch nie geerntet, stellt sie fest. Nachdem die Rübenernte eingefahren ist, steht jetzt vor allem noch Grünkohl auf dem Acker von Familie Stüwe. Mit dessen Ernte will sie bis zum ersten Frost warten. Heißt es doch oft, dass dieses Gemüse dann besonders lecker schmecke.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen