Krakow am see : Noch kein Wohnen im Ferienhaus

Durch die B-Planänderung würde das Ferienhausgebiet Ost  in ein allgemeines Wohngebiet verändert werden.
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Durch die B-Planänderung würde das Ferienhausgebiet Ost in ein allgemeines Wohngebiet verändert werden.

Bauausschuss behandelt erst dauerhaftes Wohnen im Erholungsgebiet „Blechern Krug Ost“ in Krakow am See / Wunsch der Eigentümer

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01. Juli 2014, 06:00 Uhr

Die Eigentümergemeinschaft des Erholungsgebietes „Blechern Krug“ in Krakow am See muss sich noch in Geduld üben, dass dort ihrem Wunsch auf dauerhaftes Wohnen entsprochen wird. Denn der Aufstellungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplanes „Erholungsgebiet Blechern Krug Ost“ wurde auf der vergangenen Sitzung der Stadtvertreter in den Bauausschuss verwiesen (siehe Hintergrund). Den Antrag stellte Christoph Küsters, Vorsitzender der Fraktion Die Linke. Küsters monierte, dass die Angelegenheit nicht im Bauausschuss besprochen wurde. „Dort sollte es aber ordnungsgemäß diskutiert und mit vorbereitet werden“, begründete er seinen Antrag. Volker Meyer, Chef der SPD-Fraktion, stimmte dem Vorschlag zu. Letztlich wurde er einstimmig beschlossen.

Hintergrund ist die „Stabilisierung der Einwohnerzahl im Grundzentrum Krakow am See durch die Schaffung von Wohnraum für dauerhaftes Wohnen“ heißt es in dem Beschlussvorschlag. Durch die B-Planänderung würde das Ferienhausgebiet Ost in ein allgemeines Wohngebiet verändert werden. Das könnte, da es sich um einen geplanten Innenbereich handelt, in einem vereinfachten Baugenehmigungsverfahren ohne Umweltprüfung über die Bühne gehen.

Der Bebauungsplan „Erholungsgebiet Blechern Krug Ost“ trat am 11. August 2007 in Kraft. Änderungen folgten im Juli 2010 und im September 2012. Ziel der dritten Änderung ist es nun, ein allgemeines Wohngebiet mit der Zulassung von Betrieben mit Ferienhäusern auszuweisen anstelle des bisherigen Ferienhausgebietes. „Das würde dem vielfach geäußerten Wunsch der Eigentümergesellschaft, dieses Ferienhausgebiet für dauerhaftes Wohnen zu nutzen, entsprechen“, heißt es in der Begründung. Dazu gibt es einen Antrag der Eigentümergemeinschaft im Namen der Grundstückseigentümer an die Stadtvertretung Krakow am See. Mit diesem Beschluss müsste aber auch der Flächennutzungsplan angepasst werden.





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