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Gefahren im Internet : Nicht zu viel von sich selbst im Internet preisgeben

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Veranstaltung über Gefahren im Internet für Schüler der 8. Klassen des John-Brinckman-Gymnasiums Güstrow

Facebook, Whatsapp, Instagram und Youtube – es gibt heutzutage viele Möglichkeiten für Jugendliche, sich ihre Zeit im Internet zu vertreiben. Man kann Fotos hochladen, Kommentare schreiben und mit Freunden chatten. Dass die Nutzung solcher Seiten auch viele Gefahren mit sich bringt, ist ja allgemein bekannt, jedoch wie man sich richtig schützen und gefahrlos auf solchen Seiten angemeldet sein kann, haben die Schüler der 8. Klassen des Güstrower John-Brinckman-Gymnasiums jetzt erfahren.

Birgit Grämke kommt von der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern und besuchte alle vier 8. Klassen des Gymnasiums. Sie erklärte den Schülern, was für Vor- und Nachteile das Internet hat und worauf man achten sollte. So wurde z. B. das Thema „Cyberstalking und Mobbing“ angesprochen. „Wenn man Opfer von Mobbing oder Stalking im Internet wird, sollte man am besten zur Polizei gehen oder den anderen Nutzer blockieren“, rät Birgit Grämke.

Gleichzeitig ging es auch darum, was alles passieren kann, wenn man selbst gegen Regeln und Rechte verstößt. Ebenfalls sprach Birgit Grämke mit den Schülern über die Gefahren von Webcams, Kostenfallen, der Veröffentlichung von zu vielen privaten Daten, unsicheren Passwörtern und die Folgen. Zur Veranschaulichung wurde ein kleines, lehrreiches Video gezeigt, in dem es um das anonyme chatten und Webcams ging.

Am Anfang erhielt jeder Schüler einen Zettel, auf dem verschiedene persönliche Angaben standen. Sollte man aber alles von sich im Internet preisgeben? Jeder Schüler musste entscheiden, ob sein Zettel zu „ja“, „nein“ oder eher „?“ gehörte. Die Schüler der 8c sortierten Sachen wie Lieblingsfilm, Lieblingsmusik und Lieblingsspruch zu „ja“ ein. Bei der Kategorie „nein“ herrschte meist Einigkeit darüber, dass man Dinge wie Schule, Adresse und Beziehungsstatus nicht der Öffentlichkeit verraten dürfe. Unsicher waren die Jugendlichen bei Sachen wie einer Mathenote, Geburtstag, Hobbys und Ängsten. „Man muss immer überlegen, ob andere etwas Negatives damit anfangen könnten oder ob man irgendwelche Rechte verletzt“, erklärte Birgit Grämke.

Birgit Klostermann geht in die 8c und fand die Veranstaltung informativ. „Ich fand die Tipps gut und werde sie auch beachten“, sagte sie. Maximilian Breyer, Schüler der 8a, meinte: „Die kurzen Videos waren am besten und einige Tipps auch recht hilfreich.“ Für interessierte Eltern der Schüler aus den 8. Klassen des Gymnasiums fand ein Abend über das gleiche Thema statt.  

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