Neustart und letztes Kapitel

Nadine Zornow (l.) und Hanna Ohde freuen sich auf ihr letztes Schuljahr.
Nadine Zornow (l.) und Hanna Ohde freuen sich auf ihr letztes Schuljahr.

Erste Eindrücke der neuen Siebtklässler des JBG vorwiegend positiv / Für die Abiturienten dieses Jahr mehr Stress

svz.de von
18. September 2015, 06:00 Uhr

Drei Wochen läuft auch für die Schüler des John-Brinckman-Gymnasiums die Schule wieder. Wie jedes Jahr wurden die neuen 7. Klassen willkommen geheißen, während für die 12. Klassen das letzte Schuljahr begonnen hat. Die frischgebackenen Siebtklässler kommen von vielen unterschiedlichen Schulen und mit entsprechend verschiedenen Erwartungen.

Leonie Harloff war im letzten Schuljahr noch an der Ecolea. „Ich mag meine neuen Mitschüler echt gern“, meint die Siebtklässlerin, „Ebenfalls finde ich die Lehrer sehr nett. Naja, fast alle“, ergänzt sie. Sie fühle sich in ihrer Klasse, der 7a, sehr wohl. „Momentan wiederholen wir in den meisten Fächern nur den Stoff der letzten Jahre“, erzählt Leonie, „Bis jetzt bereitet mir nur Physik Schwierigkeiten, weil ich an meiner alten Schule noch keinen Unterricht in diesem Fach hatte.“ Auch findet sie das Gebäude sehr hübsch.

Nana Arndt und Shayenne Hein kommen von der Thomas-Müntzer-Schule und sind schon seit der Grundschule befreundet. Da finden sie es natürlich schön, wieder in einer Klasse zu sein. „Wir haben aber schon neue Freundschaften geschlossen und verstehen uns mit allen aus unserer Klasse“, sagen die beiden. „Der Musikunterricht gefällt mir sehr gut, ebenfalls macht mir Kunst Spaß“, sagt Nana. Obwohl sich die Mädchen ihrer neuen Klasse erst seit zwei Wochen kennen, haben sich schon neue Cliquen auf dem Schulhof gebildet. Dazu gehört auch Lea-Marie Fitz. Sie war vorher, genau wie ihre langjährige Freundin Leonie Harloff, an der Ecolea. „Es sind auch ein paar alte Klassenkameraden wieder mit in der neuen Klasse, das finde ich super! Ebenfalls ist das Klassenklima total gut, sodass ich auch schon neue Freundinnen gefunden habe.“

Carl Stein ist auch aus der 7a und kommt von der Ecolea. „Eigentlich hat sich für mich bisher nur geändert, dass wir früher Schulschluss haben“, berichtet Carl. „Das ist echt cool! Ich habe auch meine alten Freunde in der neuen Klasse dabei, so kannte ich am ersten Tag schon jemanden.“

Doch die Zeit von der 7. bis zur 12. Klasse vergeht wie im Fluge, findet die Zwölftklässlerin Jette Purwin. „Als ich in der 10. Klasse war, kamen mir die Abiturienten immer viel älter vor, doch obwohl ich jetzt selbst 12. Klasse bin, fühle ich mich noch nicht so erwachsen“, sagt Jette, wobei ihr Charline Rosenthal und Norman Niekrenz zustimmen.

Der Countdown bis zu den wichtigen Prüfungen läuft jetzt, da steigt natürlich auch der Stresspegel, den die „alten Hasen“ des John-Brinckman-Gymnasiums haben. „Wir bekommen die gleiche Anzahl von Zensuren, wie letztes Jahr, aber die Zeit bis zu den Prüfungen ist viel kürzer. Deshalb ziehen die Lehrer jetzt voll durch“, erzählt Norman. „Außerdem“, sagt Jette, „ist es in der kurzen Zeit sehr schwer, Noten auszugleichen. Man darf sich also keinen Fehler mehr erlauben.“ Ein kleiner Ansporn sei eine Studienfahrt, die am 27. September beginnt. „Wir fahren dieses Jahr für fünf Tage nach Barcelona“, freut sich Jette Purwin.

„Ich habe schon ein bisschen Angst, dass sich die Freundschaften nach unserem Schulabschluss verlaufen“, sagt die 17-jährige Charline. Was die Zeit nach dem Abi angeht, ist Charline zweigeteilter Meinung: „Auf der einen Seite ist es erschreckend, dass der Ernst des Lebens beginnt und man alleine Entscheidungen treffen muss. Aber andererseits freue ich mich darauf, etwas Neues zu machen.“ Jette hat noch einen Tipp für alle, die ihr Abitur machen wollen: „Man soll sich keine Angst machen lassen. Viele Lehrer setzen die Schüler mächtig unter Druck, aber eigentlich sind die letzten beiden Semester gar nicht so schlimm.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen