Stadtteilzentrum : Neues Zentrum Güstrow-West

Sozialassistenten als verkleidete Bären und die Kinder des „Bärenhauses“ freuen sich über die Einweihung.
Sozialassistenten als verkleidete Bären und die Kinder des „Bärenhauses“ freuen sich über die Einweihung.

Sanierte DRK-Kita „Bärenhaus“ mit Begegnungsstätte für Senioren im Güstrower Bärstämmweg gestern feierlich eröffnet.

svz.de von
13. Mai 2017, 05:00 Uhr

Luftballons stiegen in den Himmel, Konfettiregen setzte ein und die Kinder der integrativen Kindertagesstätte „Bärenhaus“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) brachen in Jubel aus – gestern Vormittag wurde ihr neues Haus im Güstrower Bärstämmweg feierlich mit zahlreichen Gästen eingeweiht. Etwa eineinhalb Jahre hat die Sanierung des Gebäudes gedauert, deren Ende nun Nutzer, Architekten und Politiker feierten. Darin untergebracht ist zudem eine Begegnungsstätte für Senioren, die das Gebäude zu einem Generationenhaus macht. Das Schild bringt es auf den Punkt: Hier ist ein neues soziales Zentrum mit Kita, Begegnungsstätte und Frühförderung entstanden.


Anlaufpunkt für gesamtes Stadtgebiet


„Es waren intensive eineinhalb Jahre und nicht immer war es einfach“, sagte Architekt Hans-Peter Kruse. Letztlich freute er sich aber, den symbolischen Schlüssel an den Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Reinhard Frankenstein übergeben zu können. Der lobte das Haus als modernes und qualitativ hochwertiges Domizil. „Wir konnten die Kita mit einem sozialen Zentrum verbinden“, freute sich Frankenstein. „Ein Zentrum für das gesamte Stadtgebiet.“ Nach langem Kampf sei der Güstrower Westen zu einem Stadtumbaugebiet geworden, berichtete Bürgermeister Arne Schuldt. Viel sei hier schon passiert, doch man sei noch nicht fertig mit der Erneuerung.

Auch auf dem Gelände der Kita ist noch nicht alles wie gewünscht. „Bis gestern haben wir hart verhandelt, um vor dem Haus eine grüne Oase entstehen zu lassen“, betonte gestern Peter Struve, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Güstrow. Doch noch habe man keine Einigung erzielen können. Doch die Freude über das Erreichte überwiege erst einmal. Insgesamt hat der Bau etwa 2,6 Millionen Euro gekostet, davon gab es mehr als 1,2 Millionen Euro Fördermittel. Nun fehlt nur noch ein gut eingerichteter Spielplatz zum Glück der 140 Kinder, die hier betreut werden. Die Begegnungsstätte soll am 1. Juni feierlich eröffnet werden.

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