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Güstrower Anzeiger

20. November 2017 | 01:33 Uhr

Güstrow : Neues Flüchtlingsheim kommt nicht

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die Pläne für eine Unterkunft für knapp 85 Asylsuchende in Güstrow sind vom Tisch.

von
erstellt am 05.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Die vieldiskutierte Flüchtlingsunterkunft im Langendammschen Weg 2a in Güstrow (SVZ berichtete) kommt nun doch nicht. Wie der Landkreis Rostock am Montag mitteilte, sei die rechtliche Prüfung des Vertrages negativ ausgefallen. „Der Landkreis wird den Mietvertrag nicht unterzeichnen“, so Kreissprecher Michael Fengler gegenüber unserer Zeitung. Genauere Gründe nannte er nicht.

Ursprünglich war im Langendammschen Weg 2a in Güstrow eine weitere Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge geplant. 85 Plätze sollten hier entstehen. Auf der jüngsten Kreisausschusssitzung war der Mietvertrag mit einer Mietobergrenze gebilligt worden. Demnach hätte die Kaltmiete 8500 Euro im Monat nicht überschreiten dürfen. Diese Summe war auch bereits vom Landesamt für Migration und Flüchtlingsangelegenheiten genehmigt worden, hieß es auf der Sitzung. Über die Miethöhe hatte es aber Unstimmigkeiten mit dem privaten Vermieter gegeben. Doch das spielt jetzt keine Rolle mehr.

Für Oktober ist jedoch weiterhin die Eröffnung einer neuen Gemeinschaftsunterkunft im ehemaligen Hauptgebäude der Stadtwerke Güstrow in der Glasewitzer Chaussee vorgesehen. Hier sollen bis zu 206 Flüchtlinge unterkommen. Damit entsteht hier die bisher größte zentrale Flüchtlingsunterkunft in der Barlachstadt und im gesamten Landkreis Rostock.

Alles rund um die aktuelle Flüchtlingsdebatte lesen Sie in unserem Dossier.

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