Einweihung : Neues Dorfzentrum in Lalendorf

Ilse-Dore Krohn und Irmgard Reuschel leben schon im neuen DRK-Seniorenzentrum in Lalendorf, Williberd Thyben und Ilse Hahn (v. l.) haben sich hier gestern umgeschaut.
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Ilse-Dore Krohn und Irmgard Reuschel leben schon im neuen DRK-Seniorenzentrum in Lalendorf, Williberd Thyben und Ilse Hahn (v. l.) haben sich hier gestern umgeschaut.

Gestern offizielle Einweihung des DRK-Seniorenzentrums „Am Anger“ / Bürgermeister Reinhard Knaack lobt DRK für Investition

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01. März 2014, 06:00 Uhr

Das neue DRK-Seniorenzentrum in Lalendorf heißt „Am Anger“. Das wurde gestern bei der offiziellen Einweihung der Anlage verkündet. Vorausgegangen war eine Umfrage unter den Lalendorfern. Unter zahlreichen Vorschlägen hatte der von Ina Streeb eine Mehrheit gefunden. „,Am Anger’, das hat etwas von Kommunikationszentrum und Treff und das soll es ja auch sein“, sagte DRK-Vorstand Peter Struve, der zur Einweihung zahlreiche Senioren, Vertreter von Baufirmen und Lalendorfer begrüßen konnte. Erstmals investierte der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes im ländlichen Raum 1,35 Millionen Euro, darunter zahlreiche Fördermittel, für eine Pflege- und Betreuungsstätte. Seit dem 20. Dezember des vorigen Jahres stehen fünf für Betreutes Wohnen ausgelegte Wohnungen zur Verfügung, seit dem 1. Februar wird eine Tagespflege mit 15 Plätzen angeboten und ab März werden verschiedene Veranstaltungen auf dem Programm der Begegnungsstätte stehen. Geleitet wird die Tagespflege von Fanny Walden, für die Begegnungsstätte ist Hausdame Anett Wilk zuständig.

Seit dem 10. Januar bewohnt Ilse-Dore Krohn eine geräumige Zwei-Raum-Wohnung in der Anlage. „Ich habe eine Bank in der Nähe, den Arzt, die Apotheke. Alles wichtig in meinem Alter“, bestätigte die 82-Jährige. Nur habe sie hin und wieder etwas Heimweh nach Roggow, wo sie bisher lebte. „Aber man kann nicht alles haben“, stellte sie entschieden klar. Auch Irmgard Reuschel ist noch in der Eingewöhnungsphase. Die 88-Jährige wohnte seit 1954 in Reinshagen und arbeitete als Lehrerin in der 1976 gebauten Schule von Lalendorf. Heute liegt ihre ehemalige Arbeitsstätte vis-a-vis zu ihrer Wohnung. Christel Roggensack wirkt jetzt sogar wieder an ihrem früheren Arbeitsplatz. Von 1997 bis 2007 hatte sie den Konsum, auf dessen Stelle jetzt das Seniorenzentrum steht, betrieben. Heute arbeitet Christel Roggernsack dort als Präsenzkraft.

Bürgermeister Reinhard Knaack lobte das DRK für die Entscheidung, eine solche Anlage in der Gemeinde zu schaffen. Aber ein Risiko, schränkte er sogleich ein, sei damit nicht verbunden. Lalendorf, versicherte er, sei eine aufstrebende Gemeinde mit Perspektive. „Und hier, wo sich mit Schule und Seniorenzentrum Jung und Alt den Platz teilen, entsteht ein neues Dorfzentrum“, sagte er.

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