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Wildpark Güstrow : Neues Domizil für Wildpark-Pferde und Schau-Brüterei

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Efre-Fördermittel ermöglichen Modernisierung älterer Gebäude Landesweit erste Schau-Brüterei als neue Attraktion geplant.

von
erstellt am 21.Aug.2017 | 21:00 Uhr

Mit einem unverhofften Förderbetrag kann der Wildpark Güstrow noch in diesem Jahr arbeiten. Mittel aus der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (Efre) in Höhe von 307  000 Euro sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) jetzt dem Park zu. Geplant ist damit der Umbau älterer Gebäude zu modernen Begegnungsstätten von Tier und Besuchern und eine neue, erlebnisreiche und zugleich wissensvermittelnde Attraktion – ganz der Philosophie des Wildparks entsprechend.


Wie wird aus dem Ei ein Huhn?


Noch in diesem Jahr soll der Pferdestall ein neues Reetdach bekommen, nächstes Jahr auch das Verwaltungsgebäude. Zudem soll 2018 das alte Fachwerkhaus modernisiert und zu einem begehbaren Pferdestall umgestaltet werden. Hier werden dann auch neue Sanitäranlagen eingerichtet. Ein „Knackpunkt“ war immer die Toilette für Menschen mit Behinderung, auch solch eine soll neu und den Anforderungen entsprechend gebaut werden. Kremser, Fahrräder und Bollerwagen bekommen eine neue Remise.

Und mit einer völlig neuen „Schau-Brüterei“, die mit Verwaltungsbau, Pferdestall und Remise eine Einheit bilden soll, werde eine neue Attraktion geschaffen. Wildpark-Geschäftsführer Klaus Tuscher: „Darüber freuen wir uns besonders, das alte Entenhaus als gläserne Schau-Brüterei einrichten zu können. Das wird die erste im Land sein, in der die Besucher erleben können, wie sich aus einem Ei ein Huhn entwickelt. Viele Kinder kennen ja Eier nur aus dem Supermarkt und Hühner nur aus dem Fernsehen.“

Insgesamt sollen 341   000 Euro investiert werden. „Wir sind richtig happy!“, beschreibt Klaus Tuscher die Gefühlswelt der Mitarbeiter, als gestern früh die Meldung eintraf. Im Haushaltsplan eingestellt waren bereits Mittel für notwendige Reparaturen an den Gebäuden zur Werterhaltung, sagt Tuscher. „Dank der jetzt zur Verfügung stehenden Gelder ist natürlich viel mehr möglich.“ Für den erforderlichen Eigenanteil in Höhe von 10 Prozent der Gesamtinvestition komme der Wildpark mit Hilfe seines Fördervereins auf.

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