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Güstrow : Neuer Träger für Asylbewerberheime

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Die European Homecare GmbH Essen ist ab 1. Juli Träger der beiden Güstrower Asylbewerberheime im Waldweg und in der Demmlerstraße. Das bestätigte gestern auf SVZ-Nachfrage Landkreis-Dezernent Rainer Boldt. Das Unternehmen setzt sich gegen zwei weitere Bieter durch, darunter die Malteser. Die betreuen gegenwärtig die beiden Heime. Deren Vertrag, der für das Doberaner Heim galt, sei mit einer Ausnahmegenehmigung des Innenministeriums, so Boldt, bis zur jetzigen Ausschreibung als Übergangsregelung auf die Güstrower Heime erweitert worden. Der neue Vertrag gilt zwei Jahre. Boldt erklärte gestern, dass für die Essener Firma ihre Erfahrung und Fachkenntnis mit Asylbewerberunterkünften, aber auch der Preis gesprochen habe. In Mecklenburg-Vorpommern betreibt sie Einrichtungen vor allem im Landkreis Vorpommern-Greifswald.

Auf seiner Homepage bezeichnet sich das Unternehmen als eine Familienfirma, 1989 für den Betrieb von Wohnheimen für Asylbewerber und Flüchtlinge gegründet. Inzwischen ist es europaweit tätig.



55 Flüchtlinge in Bützower Wohnungen




Während es in Güstrow um den Weiterbetrieb der zwei größten Asylbewerberheime geht, besteht weiter Handlungsbedarf beim Landkreis, nach einer Prognose des Innenministeriums monatlich bis zu 40 weitere Flüchtlinge unterzubringen. Deshalb wurden jetzt in Bützow 16 bisher leer stehende Wohnungen vom Landkreis gemietet, in denen nach der Renovierung ab 1. Juli bis zu 55 Personen untergebracht werden sollen.

Die Wohnungen sind in der Karl-Marx-Straße, der Straße der Jugend und im Leninring. „Die soziale Betreuung der Flüchtlinge wird durch den Landkreis gewährleistet“, heißt es in einer Mitteilung. Hierzu habe es bereits Absprachen mit Schulen und Kindertageseinrichtungen gegeben. Die Stadt Bützow sei über das Vorhaben umfassend informiert, so Kreissprecher Kay-Uwe Neumann.




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erstellt am 30.Apr.2014 | 06:00 Uhr

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