Güstrow : Neuer Radlader fürs THW

Freuen sich über das neue Fahrzeug: Rico Welk und Mathias Safhöfer übernehmen symbolischen den Schlüssel von Michael Teuber als Leiter der Regionalstelle Schwerin.
Freuen sich über das neue Fahrzeug: Rico Welk und Mathias Safhöfer übernehmen symbolischen den Schlüssel von Michael Teuber als Leiter der Regionalstelle Schwerin.

Frühlingsfest der THW-Ortsgruppe Güstrow: auf veränderte Gefahrenlagen einstellen

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06. Mai 2019, 12:00 Uhr

Güstrow | 55 Helfer zählt der Ortsverband Güstrow des Technischen Hilfswerkes derzeit. „Davon sind 24 Kinder und Jugendliche“, sagte Mathias Safhöfer als Ortsbeauftragter am Sonnabend beim Frühlingsfest in den Räumen des THW in der Landesbrandmeister-Bever-Straße. Neben den Helfern und deren Familien waren auch Vertreter von Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie Freunde eingeladen. Das Fest sollte vor allem ein Dankeschön für die geleistete Arbeit und all die Unterstützung sein.

Ein besonderes Geschenk erhielt der Ortsverband von Michael Teuber, Leiter der Regionalstelle Schwerin des THW. Er überreichte an Rico Welk von der Fachgruppe „Räumen“ symbolisch einen Schlüssel für einen großen Radlader. Dafür könne nun eines der ältesten Fahrzeuge in den Ruhestand gehen. Mit 14 Tonnen Zuladungsgewicht, 155 Pferdestärken und 114 Kilowatt entspricht das doch einem wesentlich höheren Standard.

Ansonsten gab es viel Lob der Gäste für die Arbeit im Ortsverband. „Ich schätze Ihre Arbeit sehr“, sagte Andreas Ohm als Stadtpräsident. Schließlich werde hier viel Ehrenamt geleistet. Deshalb war auch Jan Holze von der Ehrenamtsstiftung gekommen. „Wir unterstützen Ihr Engagement gern“, sagte er. Durchschnittlich wurden hier pro Person 300 Dienststunden geleistet.

Daneben allerdings steht auch das THW immer vor Neuerungen und Veränderungen. „Die Räume sind zu klein geworden für die Helferzahlen und darum ist ein Umbau notwendig“, erklärt Mathias Safhöfer. Auch soll unter anderem die Küche saniert werden. Außerdem steht eine der größten Reformen der THW-Arbeit in mehreren Schritten ab Juli ins Haus. „Wir haben immer neue und veränderte Gefahrenlagen und darauf müssen wir uns einstellen“, erklärt der THW-Ortsbeauftragte. So wird unter anderem die technische Ausrüstung auf den Prüfstand gestellt, um zu sehen, was künftig tatsächlich erforderlich sein wird.

Auch wenn der Ortsverein derzeit gut aufgestellt ist, wollen die Mitstreiter schon jetzt an morgen denken. „Die Jugend ist ein wichtiges Thema und wir müssen überlegen, wie wir Anreize schaffen, dass junge Leute zu uns kommen und bleiben“, sagt er. Wer Interesse hat, kann mittwochs zwischen 17 und 20 Uhr vorbei schauen. Informationen gibt es unter Telefon 03843 212108.

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