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Güstrower Anzeiger

24. Oktober 2017 | 13:34 Uhr

Weitendorf : Neuer Fußboden für die Kirche

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Weiterer Abschnitt der Sanierung des Weitendorfer Gotteshauses fast abgeschlossen / Nächste Herausforderung: die Ausmalung

von
erstellt am 16.Apr.2014 | 10:13 Uhr

Bei der Renovierung und Sanierung der Kirche in Weitendorf ist wieder ein kleines Stück geschafft. Ein neuen Fußboden ist verlegt worden. Mitglieder des Fördervereins für die Weitendorfer Kirche gehen nun immer wieder mit dem großen Besen über die Fläche, um den Spezialsand in die Fugen zu fegen. Eigentlich dauert der Vereinsvorsitzenden Renate Both alles viel zu lange, aber sie übt sich weiter in Geduld.

Zwischen den einzelnen Bauabschnitten vom Dach über den Turm bis zur Trockenlegung der Grundmauern lagen stets längere Zeitabschnitte. Zuletzt war der untere Teil des Turmes saniert worden. Das liegt ziemlich genau drei Jahre zurück. „Leider hat es nicht geklappt, dass der Turm gleich frische Farbe bekommen hätte“, bedauert Renate Both. Genau genommen sei die Kirche seit 1988 eine Baustelle. Damals war ein Bauarbeiter tödlich verunglückt und das Gotteshaus gesperrt worden. Das Inventar war ausgelagert, Kanzel und Altar sind aber inzwischen zurückgekehrt. Auch die Orgel ist restauriert und erklingt wieder.

Im vergangenen Jahr, so erzählt Renate Both, habe sich der Förderverein mit Veranstaltungen zurückgehalten, weil man auf die Erneuerung des Fußbodens gewartet habe. Zunächst hatte man selbst Hand anlegen wollen, dann sei aber doch eine Firma beauftragt worden. Das alte ziemlich marode Gestühl kommt nicht wieder in die Kirche, sondern wird durch Stühle ersetzt. Das mache eine variable Nutzung des Gotteshauses möglich. Gottesdienste finden hier nur zu besonderen Anlässen statt.

Stets gibt der Förderverein mit seinen mehr als 30 Mitgliedern bei Bauprojekten Geld dazu. Als nächstes denkt Renate Both an die Ausmalung des Kirchenraumes. Ein schlichtes Weiß soll es werden. Dann muss der Altar, der jetzt auf einem Holzgestell steht, noch einen festen Sockel bekommen. Diese Forderung käme von der Denkmalpflege, erklärt die Vereinsvorsitzende. Dafür sei bei den Arbeiten am Fußboden schon alles vorbereitet worden.

Auch berichtet Renate Both von einem Mühlstein, den man im Altarraum unter dem Fußboden fand. Das sei vielleicht etwas Besonderes in Weitendorf, denn auch in der Außenmauer ist ein alter Mühlstein mit verbaut worden. Auch Stromkabel seien jetzt gleich mit verlegt worden. „Die Lampen sollen wieder von der Decke an die Wände und auch die Kanzel soll Licht bekommen“, erklärt sie. Auch eine Heizung soll noch in den Nischen installiert werden. „Es ist eine herrliche Kirche – klein und hell“, schwärmt Renate Both.

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