Güstrower Kampfkunst-Verein : Neue Toiletten für die Kinder

Vereinschef Thomas Daniels ist die defekten Toiletten leid.
Vereinschef Thomas Daniels ist die defekten Toiletten leid.

Güstrower Verein Jion will Sanitäranlagen erneuern

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29. September 2015, 06:00 Uhr

Abgelegen ist das Dojo – die Übungshalle für japanische Kampfkunst – des Güstrower Vereins Jion tatsächlich. Das hält die Karateschüler aber nicht vom Training ab. Im Gegenteil: Derzeit werden hier rund 200 Kinder und Jugendliche fast täglich unterrichtet.

„An Nachwuchs mangelt es uns nicht – jetzt im Oktober müssen wir sogar erstmal einen Aufnahmestopp verhängen“, erzählt Vereinschef Thomas Daniels. Vor rund acht Jahren ist der Verein in das Gebäude aus den 1970er-Jahren im Pfahlweg eingezogen. Einst als volkseigenes Gut genutzt, richtete sich der Verein hier in Eigenleistung einen Trainingsraum ein. „Ein eigenes Dojo zu haben ist toll. Natürlich könnten wir uns in Sporthallen einmieten, müssten dann aber immer wieder alle Matten hin- und wegräumen und wären in den Trainingszeiten weniger flexibel“, zählt Daniels die Vorteile des eigenen Dojo auf.

Einziger Wermutstropfen seien die sanitären Anlagen. Eine Toilette sei defekt und die andere einfach nicht mehr ansehnlich. „Die Toiletten sind eben auch aus den 1970er-Jahren. Zuletzt wurden sie von Bauern genutzt und die sind damit nicht sehr pfleglich umgegangen“, sagt Daniels. Ein Wunsch sei es hier auch eine Dusche einzubauen, damit man sich nach dem Training auch einmal frisch machen kann. Dank einer Spende, die durch das Güstrower Entenrennen zusammenkam, und durch Juwelier und Entenrennen-Initiator Thomas Grabbe weitergeleitet wurde, ist der Verein seinem Ziel jetzt ein ganzes Stück näher. „Rund 8000 Euro benötigen wir für die Sanierung – die 500 Euro helfen uns da schon sehr“, sagt Daniels.

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