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Barlachtheater : Neue Theaterspielzeit fest im Blick

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Sommerpause im Güstrower Ernst-Barlach-Theater / Programm für neue Spielzeit bietet wieder einige Höhepunkte

von
erstellt am 12.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Spielzeitpause im Güstrower Ernst-Barlach-Theater. Aber Theaterleiterin Kersten Klevenow und Mitarbeiterin Sylke Kallweit sind alles andere als untätig. Die Vorbereitungen und Planungen für die neue Spielzeit, die am 15. September mit dem 1. Philharmonischen Konzert der Neubrandenburger Philharmonie startet, sind in vollem Gange. „Bis zum Ende des Jahres steht das Programm bereits. Und wir haben wieder einige Höhepunkte“, sagt Kersten Klevenow.

Unterdessen zieht die Güstrower Theaterleiterin eine äußerst positive Bilanz der gerade abgelaufenen Spielzeit. „Es war hervorragend. Wir hatten zahlreiche ausverkaufte Veranstaltungen“, sagt sie. „Wir haben auch reichlich positive Resonanz von den Besuchern bekommen.“ Für die neue Saison freut sich Sylke Kallweit bereits über zahlreiche Neuabschlüsse von Konzert-Abos. Auch das Niederdeutsch-Abo sei gut nachgefragt. Die Zahlen seien jedoch in den vergangenen Jahren rückläufig. „Vor 20 Jahren hatten wir bei plattdeutschen Theaterstücken noch ein ausverkauftes Haus. Jetzt haben wir nur noch durchschnittlich 200 Besucher“, sagt sie. Im Güstrower Theater gibt es 365 Plätze.

Noch steht das komplette Programm der Spielzeit 2017/18 in Güstrow noch nicht endgültig. Fest steht allerdings der 16. September nach der Sommerpause. Prominenz ist im Theater zu Gast: Peter Sattmann und Reiner Schöne. Sattmann ist bekannt aus über 200 TV-Rollen. Reiner Schöne drehte 20 Jahre in Hollywood und produzierte zudem zahlreiche Alben mit seiner Band. Sattmann und Schöne versprechen einen unterhaltsamen Abend im Güstrower Theater. Sie erzählen liederliche Witze und singen witzige Lieder.

Außerdem lädt das Theater im September zu einer rockmusikalischen Zeitreise ein. „Maximum Rock“ spielt weltberühmte Hits von Rocklegenden wie Jimi Hendrix, Joe Cocker, Beatles, Rolling Stones oder The Who und vermittelt mit Hintergrundinformationen und Backstage-Stories das Lebensgefühl der wilden 1960er-Jahre.

Das Junge Staatstheater Parchim gastiert am 27. September um 10 Uhr mit dem Stück „Als wir verschwanden“ in Güstrow. Das Stück wurde 2013 als bestes Kinder- und Jugendtheaterstück Dänemarks ausgezeichnet. Es greift eine reale Familiengeschichte auf: Die heile Welt zerbricht, weil der Vater die Familie verlässt. Und mit der Komödie „Plünnenball“ gibt es am 30. September die erste Aufführung im niederdeutschen Abonnement.

Zudem kündigt Kersten Klevenow für dieses Jahr noch die Theaterstücke „Maria Stuart“ von Friedrich Schiller sowie „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertold Brecht an. Und die Theaterleiterin hat auch wieder viel Musik geplant. So die große Johann Strauß-Gala, präsentiert von Mitgliedern des Gala-Sinfonie Orchester Prag, das Musical „Servus Peter“ mit Musik von Peter Alexander, Caterina Valente u.v.a., Evergreens mit Gunther Emmerlich und der Michael-Fuchs-Band sowie das Konzert „Ostrock de Luxe Klassik“.

Für alle diese Veranstaltungen kann man noch bis zum 14. Juli Karten an der Theaterkasse am Franz-Parr-Platz bekommen. Dann schließt die Kasse bis zum 29. August. Der Vorverkauf läuft in dieser Zeit weiter in den Tourist-Informationen in der Region.  



 

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