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Schweriner Vorstadt : Neue Tempo-30-Zone in Güstrow

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Verkehrsberuhigung für nördliche Schweriner Vorstadt? / Stadtvertreter sollen entscheiden

Die Barlachstadt soll leiser werden und sicherer. Als Hebel dazu will die Stadtverwaltung beim Straßenverkehr ansetzen. Ein erster Schritt war die Drosselung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit für Lkw auf ausgewählten Durchfahrtsstraßen. Nächstes Objekt ist der nördliche Teil der Schweriner Vorstadt. Flächendeckend will der Bürgermeister ein Tempo-Limit von 30 km/h einführen.

„In den zurückliegenden Monaten sind aus dem Bereich der nördlichen Schweriner Vorstadt … vermehrt Wünsche und Forderungen nach einer Beruhigung des Verkehrs mit der Einrichtung einer Tempo-30-Zone eingegangen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Begrenzt im Osten von der Eisenbahnstraße, im Norden durch Nebel, im Süden von der Feldstraße und im Westen mit Ulrichstraße und Straße Industriegelände stellt sich der Bürgermeister ein Stadtgebiet vor, in dem durch Verkehrsberuhigung die Anwohner vor Lärm besser geschützt und gleichzeitig Kinder auf dem Weg zum Schulstandort in der Hafenstraße sicherer unterwegs sind.

Dabei wären wesentliche Voraussetzungen für eine Tempo-30-Zone durch Rechts-vor-Links-Regelung an Kreuzungen und Einmündungen bereits gegeben. Lediglich an sieben Zufahrtsstellen müssten die erforderlichen Verkehrszeichen, ergänzt durch zehn Fahrbahn-Piktogramme, aufgestellt werden (Grafik: siehe blaue Pfeile). Nicht betroffen von dem Tempo-Limit wären die so genannten Vorrangstraßen, die den größten Teil des vorgesehenen Gebietes begrenzen: Feldstraße, Ulrichstraße, Industriegelände, Eisenbahnstraße (teilweise Schraffur).

Bürgermeister Arne Schuldt, der als Verkehrsbehörde die Regelung auch allein treffen könnte, will darüber am 4. Dezember die Stadtvertreter abstimmen lassen.

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