Güstrow : Neue Schule angeschaut

Lea Kube, Paula Rexin,  Elisa Kiehl, Alina Marie Knoll, Soraya Kratzki und Leni Aenne Drenckhan (vorne v. l.) führten mit vielen anderen durchs Schulhaus.
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Lea Kube, Paula Rexin, Elisa Kiehl, Alina Marie Knoll, Soraya Kratzki und Leni Aenne Drenckhan (vorne v. l.) führten mit vielen anderen durchs Schulhaus.

Großer Ansturm am Sonnabend beim Tag der offenen Tür in Georg-Friedrich-Kersting-Grundschule

svz.de von
16. November 2014, 17:56 Uhr

Die Besucherzahl war groß, die am Sonnabend in die Georg-Friedrich-Kersting-Grundschule strebte. Nach der Sanierung war dort zum Tag der offenen Tür geladen worden. Nicht nur jetzige und künftige Schüler, sondern auch ehemalige Lehrer sowie Güstrower, die hier zur Schule gingen, wollten sehen, was sich verändert hat. „Ich bin gespannt, was aus unserer Nähstube geworden ist“, sagte Heide Zerbe. Ihre Schulzeit liegt viele Jahre zurück, doch die 71-Jährige wollte sich noch einmal an einiges erinnern. Von Schülern der vierten Klassen wurden die Besucher durch das Schulhaus geführt. Sie hatten sich gut vorbereitet, teilten geschichtliche Daten mit und verrieten, was der Umbau gekostet hat. 3,5 Millionen Euro wurden hier investiert, damit sich die 196 Schüler wohl fühlen und gut lernen können. Ob es der Werkraum im Untergeschoss ist oder der Musikraum in der oberen Etage – alles wurde liebevoll eingerichtet. Der 8-jährige Friedrich Ohm jedenfalls fühlt sich wohl. Ein Jahr hatte er im Schulkinderhaus Mitte Unterricht, nun genießt er das sanierte Schulhaus. „Besonders gefallen mir die Farben in meinem Klassenraum“, sagte er. Die Turnhalle empfindet er zwar als etwas klein, jedoch können die Schüler sie jetzt trockenen Fußes erreichen.

Schulleiter Ralph Grothe freut sich sehr, dass nun bis auf wenige Kleinigkeiten, alles fertig gestellt ist. „Ich glaube, heute konnten sich alle überzeugen, wie schön unsere Schule geworden ist“, sagte er. Dank gelte der Stadt und den Baufirmen, die dies so geleistet und möglich gemacht haben.

In einer kleinen Galerie wurden Zeichnungen der Kinder ausgestellt, in den Klassenräumen wurde anschaulich demonstriert, wie und womit gearbeitet wird. Und auf dem Schulhof tummelten sich gestern nicht nur Kinder an den Spielgeräten, sondern ein Kuchenbasar war aufgebaut. „Das Geld, was wir einnehmen, ist für den Förderverein gedacht. Da gibt es sicher noch etwas, was für die Kinder angeschafft werden kann“, so der Schulleiter.

Eine große Welle der Begeisterung über die guten Arbeits- und Lernbedingungen für die Schule war von allen Seiten gestern zu hören. Nutznießer dieser ist auch Zoé Klawitter. Die 8-Jährige besucht die Klasse 3b und zeigte ihrer Mutter am Sonnabend ihr Arbeitsmaterial. Und am heutigen Montag wird auch sie wieder gern den Weg zur Schule gehen, um weiter und immer mehr zu lernen.

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