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John-Brinckman-Gymnasium : Neue Schüler gespannt auf Schule

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Offene Türen am Güstrower John-Brinckman-Gymnasium.

Wenn die frischgebackenen Siebtklässler im neuen Schuljahr an das John-Brinckman-Gymnasium in Güstrow kommen, werden sie bis zu ihrem Abitur die Hälfte ihrer gesamten Schulzeit an dieser Schule verbringen. Daher ist es ein ganz besonderes Erlebnis, wenn sie das erste Mal das Gebäude besichtigen, durch das sie die nächsten sechs Jahre beinahe täglich gehen werden. Diese Möglichkeit hat sich für alle jüngeren Schüler und deren Eltern am Wochenende geboten, als im John-Brinckman-Gymnasium wie jedes Jahr der Tag der offenen Tür stattfand. In allen Räumen präsentierten die Gymnasiasten die Ergebnisse der Projekttage, die vom 18. bis zum 20. Januar stattgefunden haben. Zudem wurden Führungen durch das zweite Schulgebäude angeboten, in dem die Siebt- und Achtklässler untergebracht sind.

Im Chemieraum konnten die zukünftigen Schüler des Gymnasiums bei Experimenten zusehen und sich sogar selbst beteiligen. Lisa Isernhagen aus der 11d erzählt: „Wir lassen WC-Reiniger und Kalkkreide miteinander reagieren. Durch das Calciumcarbonat und das Natriumhydrogensulfat schäumt das Gemisch auf.“ Die 17-Jährige hat den Kursus Biochemie gewählt, da sie später gerne Chemie studieren möchte. „Die Projekttage waren echt hilfreich, da wir intensiv auf die Prüfung vorbereitet wurden. Hauptsächlich haben wir Experimente durchgeführt, die für die Prüfung relevant sind“, sagt Lisa. Einer ihrer Zuschauer am Tag der offenen Tür war der elfjährige Julius Totzek. „Mir haben die Räume sehr gut gefallen, es ist ein tolles Haus“, schwärmte er. Momentan besucht er die 6. Klasse der Richard-Wossidlo-Schule, nächstes Jahr wird er mit einigen Freunden ans Brinckmangymnasium wechseln.

Eine weitere zukünftige Schülerin, die den Tag der offenen Tür zum Schnuppern benutzt hat, war Lisa Lewermann. „Da ich gerne singe und Cello spiele, haben mir besonders der Musik- aber auch der Kunstraum gut gefallen“, erzählt die Zwölfjährige. „Ich gehe in Lalendorf zur Schule, für mich wird es nächstes Jahr hier in Güstrow eine Art Neustart.“ Dass musikalische Begabungen am Brinckmangymnasium gefördert werden, sei einer der Gründe, warum sie hier zur Schule gehen möchte. „Es war sehr schön zu sehen, dass auch Direktor Jan Rädke musikalisch in einer Band engagiert ist“, findet Ines Lewermann, Mutter von Lisa. „Ich bin ganz fasziniert von den Eindrücken, es ist toll, was alles so auf die Beine gestellt wurde.“ Auch die Führung durch das zweite Schulhaus wollte Familie Lewermann sich nicht entgehen lassen.

Vivian Hartorg ist bereits Schülerin der 7. Klasse am Gymnasium und war am Spanischprojekt beteiligt. „Am ersten Tag haben wir gekocht, außerdem haben wir Plakate gemacht, die wir am Tag der offenen Tür präsentieren“, berichtete sie. Auf diesen Plakaten haben die Teilnehmer über Sprachlandschaften informiert, um zu zeigen, wie häufig Spanisch im Alltag vertreten ist. Ziel sei es, die neuen 7. Klassen zur Wahl von Spanisch als zweiter Fremdsprache zu animieren.

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