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Güstrower Anzeiger

20. Oktober 2017 | 21:49 Uhr

Güstrow : Neue Ruhezone am Schlossgraben

vom

Wo auf dem Gelände des Güstrower Schlosses Versorgungstrakt, Gärtnerei, Garagen und Wirtschaftshof waren, sorgt gegenwärtig schwere Technik dafür, dass alles verschwindet. Es wird Platz für die Neugestaltung geschaffen.

svz.de von
erstellt am 01.Sep.2013 | 04:57 Uhr

Güstrow | Wo auf dem Gelände des Güstrower Schlosses Versorgungstrakt, Gärtnerei, Garagen und Wirtschaftshof waren, sorgt gegenwärtig schwere Technik dafür, dass das alles verschwindet. Es wird Platz für die neue Gestaltung dieses Areals zwischen Lustgarten und dem Schlossgraben geschaffen. "Bis zum Frühjahr 2014 soll alles fertig sein", gibt Friedrich-Wilhelm Garve, Projektleiter für das Vorhaben "Schlossgarten Güstrow" beim Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL), im SVZ-Baustellenreport Auskunft.

Das Entfernen der so genannten Schwaneninsel (wir berichteten) im Schlossgraben war der erste Schritt. Zu DDR-Zeiten gebaut, sollte das Wasserbauwerk mit der Kläranlage oberhalb des Teuchelbaches die Fließgeschwindigkeit im Graben erhöhen, damit der nicht verlandet. Das sei jetzt nicht mehr nötig, so Garve. Auch der Einbau einer Spundwand als Ersatz sei verworfen worden. Der BBL als Bauherr hat sich für eine Aktivbelüftung entschieden, ein Umwälzsystem, durch das kein Sauerstoffmangel entsteht und der Faulschlamm aufgezehrt wird.

Alles andere folgt nach der Sanierung des Schlosses Güstrow

Gegenwärtig läuft der Bau der neuen Uferzone am Schlossgraben auf Hochtouren. Gesetzt ist eine Pfahlwand. Es folgen links und rechts der Kastanie Treppen bis zum Wasser. Garve schwärmt jetzt schon von dieser Ruhezone. Apropos Kastanie. "Diese und eine weitere sowie der Ginkgo werden als Solitär ein Blickfang", meint der Projektleiter. Wo jetzt noch die Erde aufgewühlt ist, wird ein geschwungenes Wegesystem mit Bänken zum Spaziergang einladen. Neu wird ab Frühjahr der zweite Zugang zum Schlossgarten sein. Dort, wo ein Trafohaus stand und jetzt eine Lücke in der alten Schlossmauer ist, wird er sein, gleich gegenüber vom Parkplatz Gleviner Tor.

Der Pausengarten auf dem Weg in den Schlosshof dagegen wird nicht neu gestaltet. Garve: "Wir polieren das Grün auf und richten die Wege. Das ist ausreichend."

Wenn die Arbeiten erledigt sind, ist das erst einmal das Ende der landschaftlichen Gestaltung der Schlossumgebung. Garve: "Alles andere, die Terrassen, der Brunnengarten und die Nordgrabengasse werden erst gestaltet, wenn das Schloss saniert ist. "Wir benötigen z.B. den Brunnengarten als Baustelleneinrichtung und weiter die Zufahrt vom Schlossberg." Außerdem müsse die nächste Förderperiode, in der es Geld gibt, abgewartet werden. "Das wird wohl nicht vor 2015 sein", sagt Garve.

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