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Güstrow : Neue Retrospektive am Heidberg eröffnet

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

svz.de von
erstellt am 26.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Die Ernst-Barlach-Stiftung zog gestern zahlreiche Besucher an. Der Grund für den Andrang war die Eröffnung der Ausstellung „Der Mann, der die geheimen Melodien hört – Ernst Barlach und die Musik“ im Ausstellungsforum-Graphikkabinett. „Das ist ein sehr schönes Thema in einem für uns besonderen Jahr“, sagte Regine Marquardt. Die Vorstandsvorsitzende der Barlach-Stiftung wies damit auf deren 20-jähriges Bestehen hin und nutzte die Gelegenheit für einen kleinen Rückblick in die Stiftungsgeschichte. „Seit 20 Jahren kommen wir unserer Verpflichtung nach, bedeutende Werke zu zeigen und neue zu erwerben“, bilanzierte Marquardt. Dass die Stiftung damit erfolgreich ist, bewies das Interesse für die Hauptausstellung einmal mehr.

Insgesamt konnten die Besucher 120 Werke des Künstlers betrachten – darunter waren unter anderem Plastiken, Zeichnungen und Graphiken –, die sich allesamt mit seiner Beziehung zur Musik beschäftigen. Die meisten der Ausstellungsstücke stammen aus dem eigenen Fundus der Barlach-Stiftung, einige sind Leihgaben.

Getreu dem musikalischen Motto gab es gestern noch einen ganz besonderen Höhepunkt: die Uraufführung der Klanginstallation „Blanche Starr“ von Mark Polscher. Das eigenwillige Musikstück erklang kurz vor dem offiziellen Startschuss zur Ausstellung und erntete minutenlangen Applaus.

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin der Retrospektive, Helga Thieme, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. „Ich freue mich sehr“, sagte sie.

Die Ausstellung hat die Barlach-Stiftung Güstrow in Kooperation mit dem Kulturbüro des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) auf die Beine gestellt. Von der Idee bis zur letztendlichen Umsetzung habe es bestimmt zwei Jahre gedauert, so Helga Thieme.

Die Ausstellung ist bis 27. Juli geöffnet.


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