Zukunftsgedanken : Neue Pläne für Ecolea-Erweiterung

Umbau des ehemaligen Küchengebäudes soll ein Neubau auf dem Hof der Schule folgen / Eltern Sonnabend informiert

svz.de von
09. März 2014, 23:00 Uhr

Die internationale Schule Ecolea in Güstrow zieht doch nicht in die „Alte Mühle“ an der Plauer Straße. Im Gespräch ist nun ein Umbau des ehemaligen Küchengebäudes und später der Bau eines dreigeschossigen Hauses auf dem Hofgelände. Am Tag der offenen Tür am Sonnabend wurden die aktuelle Baupläne Eltern und Interessierten vorgestellt. Geplant sei die Nutzung von zwei neue Unterrichtsräume – Platz für die zwei neuen 5. Klassen – zu Beginn des neuen Schuljahres, informierte die Geschäftsführerin der Seminarcenter Gruppe Schwerin-Rostock, Petra Pauli Klinkel.

Das Interesse der Eltern war groß. Alle wollten wissen, welche Planungen Schulleitung und Träger nun favorisieren. Noch immer, gut zwei Jahre nach dem Start der Schule, wird in einem Container unterrichtet. Mit dem Umbau der ehemaligen Küche wird sich daran weiterhin nichts ändern. Etwa 500 Quadratmeter groß ist der ehemalige Küchentrakt, der direkt am Schulgebäude anschließt. Neben zwei Naturwissenschafts-Fachräumen soll dort künftig der Speiseraum eingerichtet werden. „Ich gehe davon aus, dass es bis zum Sommer fertig ist“, sagte Wolfgang Rosenow. Die derzeitige Klassenzimmer-Situation verbessere sich dadurch allerdings vorerst kaum, muss der Schulleiter gestehen.

Erst wenn dort, wo heute auf dem Hof noch ein Pavillon steht, ein Neubau entstanden ist, könnten die Container Geschichte sein. So sei es nun geplant. Allerdings sei man noch in der Planungsphase. Eine Bauanfrage gebe es noch nicht.

„Es ist ein überzeugendes Konzept“, denkt André Wiechmann, dessen Sohn Yannick die 6. Klasse der Schule besucht. Frauke Biener beklagt sich über die derzeitige Situation. Ihre beiden Kinder werden im Container unterrichtet. „Das Tafelwasser ist im Winter dort gefroren“, erzählt Tochter Valeska. Sie hoffen, dass die nun vorgestellten Pläne des Schulträgers auch tatsächlich umgesetzt werden. Von Planungen habe man in der Vergangenheit einiges gehört, z.B. die künftige Nutzung der sogenannten Alte Mühle gegenüber der Ecolea. „Das Gebäude gehört aber einem anderen Investor und der ist bestimmten Verpflichtungen nicht nachgekommen“, versucht Wolfgang Rosenow zu erklären.

Derzeit besuchen neun Klassen die Schule, im Sommer kommen zwei neue fünfte Klassen hinzu.



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