Investor plant Umbau zum Wohn- und Geschäftshaus : Neue Nutzung soll Markt beleben

Björn Schröder will durch den Umbau des alten Ospa-Gebäudes das Stadtzentrum bereichern.
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Björn Schröder will durch den Umbau des alten Ospa-Gebäudes das Stadtzentrum bereichern.

Güstrower erwarben das alte Sparkassen-Gebäude im Stadtzentrum und wollen es umbauen / Neue Ospa-Filiale öffnet am 15. Dezember

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27. November 2014, 06:00 Uhr

Die Tage für die Ospa-Filiale am Güstrower Markt sind gezählt. Wird doch am Montag, dem 15. Dezember, die neue Filiale der Ostseesparkasse am Güstrower Pferdemarkt eröffnet. „Wir sind jetzt schon beim Umziehen“, sagt Kathrin Stüdemann von der Ostseesparkasse Rostock.

„Unsere Kunden können noch bis Freitag, den 12. Dezember, zu uns in die alte Filiale am Markt kommen“, stellt sie fest. Ab Montag, dem 15. Dezember, jedoch ist der Pferdemarkt 17/18 die neue Adresse der Ospa in Güstrow. Geöffnet ist dort ab 9 Uhr.

Damit sich alle Interessenten bereits vorher ein Bild vom Innenleben des neu errichteten Gebäudes machen können, lädt die Ospa am Sonnabend, dem 13. Dezember, von 10 bis 15 Uhr zu einem Tag der offenen Tür in ihre neue Filiale ein.

Eingelöst hat die Ospa ihr Versprechen an die Stadt, so schnell wie möglich einen Nachnutzer für das alte Gebäude am Markt zu finden und einen längeren Leerstand mitten im Stadtzentrum zu vermeiden.

Neue Besitzer des Gebäudes sind inzwischen Björn Schröder, Inhaber der Firma V + V-Immobilien, und seine Ehefrau Dr. Anja Schröder, die als niedergelassene Allgemeinärztin in Laage arbeitet.

Beide haben genaue Vorstellungen, was aus dem Haus werden soll und wollen damit so schnell wie möglich loslegen. „Wir werden Ende November beim Bauamt des Landkreises die Bauanträge und den Antrag auf Umnutzung des Gebäudes einreichen. Und sobald die Genehmigungen vorliegen, fangen wir mit dem Umbau an“, sagt Björn Schröder. „Es soll ein Wohn- und Geschäftshaus werden“, umreißt er in groben Zügen seine Pläne.

Vorgesehen sei, in das Gebäude einen Fahrstuhl einzubauen. „Ins Dachgeschoss kommt eine große Wohnung mit Dachterrasse, die vermietet werden soll“, sagt er. Im ersten und zweiten Geschoss „wird Gewerbe bleiben“. Während in der zweiten Etage diverse Büroräume für interessierte Firmen entstehen, soll im Erdgeschoss ein Unternehmen Räumlichkeiten eröffnen, die den ganzen Markt bereichern sollen, kündigt Schröder an.

„Wir wollen mehr Leben auf den Markt bringen“, ist sein Ziel. Mehr dazu wolle er aber noch nicht sagen, hält er sich noch etwas bedeckt. Die Verträge lägen zur Unterschrift bereit, betont er. Doch müsse damit gewartet werden, bis vom Bauamt das Okay zum Bauantrag kommt.

Auch er selbst werde mit seinem Immobilienbüro in das Gebäude am Markt einziehen, sagt Schröder.

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