zur Navigation springen

Wildpark Güstrow : Neue Höhepunkte im Wildpark-Kalender

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Erstmals zum Start in die Sommerferien Wiesenfest. Wildpark Güstrow hofft auf Baubeginn für Erlebnis-Büdnerei noch in diesem Jahr

von
erstellt am 24.Jul.2017 | 05:00 Uhr

Mit einer Tümpelsafari beginnt heute der Wildpark Güstrow seinen „Sommerferienspaß für Kinder“. Mit Kescher und Lupe ausgerüstet, geht es auf Spurensuche in die Gewässer des Wildparks. Genau genommen erfolgte der Start aber schon am Sonntag. Erstmals hatte der Wildpark da zu einem Wiesenfest eingeladen. Nach Ostersonntag und Kindertag und vor dem Blätterfest im Herbst könnte ein Wiesenfest eine zeitliche Veranstaltungslücke im Sommer schließen. „Wir glauben, solch ein Fest zum Ferienbeginn passt gut in den Kalender unserer Jahres-Höhepunkte“, sagt Prokuristin Marianne Tuscher. Es sei ein Experiment, denn auch die kleineren, regelmäßigen Veranstaltungen wie zum Beispiel Abendwanderungen wären immer sehr gut besucht.

Tausende, wie sonst zu den Höhepunkten, waren es gestern Vormittag noch nicht, die sich zum Wiesenfest am Spinnenhaus einfanden. Der Förderverein hatte mehrere Stände aufgebaut, das Technische Hilfswerk seine große Rutsche, Imkerin Astrid Grigull aus Zepelin ihren Stand und die Landesforst ihr Infomobil.… Doch bedrohlich hingen da noch die Wolken über der Barlachstadt, und die entluden sich am Nachmittag ja auch noch einmal kräftig.

Doch eine gewichtige Neuheit konnte Tuscher den Besuchern vorstellen: die künftige Erlebnis-Büdnerei. Lange war darüber in der Stadtvertretung diskutiert worden, ehe der Förderbeschluss gefasst war (SVZ berichtete), immer wieder musste dann an den Plänen nachgearbeitet werden. „Die Förderanträge werden derzeit noch geprüft“, weiß Marianne Tuscher. Ein positives Zwischensignal habe es bereits gegeben. In dieser Woche liegt der Güstrower Stadtvertretung der wegen dieses Projektes erforderliche Nachtragshaushalt vor; die Bestätigung gilt als sicher.

Immerhin 1,1 Millionen Euro soll das ehrgeizige Vorhaben kosten. In dem 22 mal 14 Meter großen Hallenhaus mit benachbarter Offenscheune sollen große Teile des veralteten Hauswirtschaftshofes Einzug halten, dazu diverse Haustierrassen, Heulager, kleine Besucherversorgung, und in der oberen Etage ein Kräuterzentrum. Wenn alles klappt, so hofft Marianne Tuscher, soll noch in diesem Jahr der Grundstein gelegt werden und Ende des kommenden Jahres Fertigstellung sein.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen