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Besuch aus Partnerstadt : „Neue Geschichte mit Nachbarn bauen“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

14 Schüler aus Güstrows Partnerstadt Gryfice eine Woche lang zu Gast in Ecolea-Schule/ Gastgeber gestalten abwechslungsreiches Programm

Sie erfuhren viel vom herzoglichen Leben in Güstrow, über Haartrachten alter Zeiten, von der Kleidung und dem Essen. 14 Schüler zwischen 13 und 16 Jahren aus der polnischen Stadt Gryfice, dem ehemaligen Greifenberg, sind derzeit bei Schülern der Ecolea-Schule Güstrow zu Gast und besichtigten gestern gemeinsam das Güstrower Schloss. Eine abwechslungsreiche Woche haben die Gastgeber für ihre polnischen Freunde geplant. Seit fünf Jahren besteht die Schulpartnerschaft zwischen den Schulen, aufgrund der Städtepartnerschaft zwischen Gryfice und Güstrow.

„Wichtig für uns ist die Verbesserung unserer Sprachkenntnisse“, sagt Adam Szawarski, Lehrer aus Gryfice. Doch natürlich steht der Austausch der Schüler im Vordergrund. Die Gäste sind bei Schülern des Gymnasiums untergebracht und erleben hier das Leben hautnah mit. „Meine Gasteltern sind sehr nett“, sagt Karolina Kupiska (14) aus Gryfice. Auch mit den Schülern verstehen sich die Gäste gut. „Ich verstehe alles, was gesagt wird. Nur das Sprechen fällt mir in deutscher Sprache schwer“, gesteht Milena Folwarska. Die Mädchen staunten, wie sauber Güstrow ist und waren beim gestrigen Stadtrundgang auch begeistert vom Marktplatz mit dem Rathaus.

Das Schloss und das Leben darin zu früheren Zeiten brachte Museumspädagogin Monika Lehmann den Schülern nahe. Als Übersetzerin fungierte Stefanie Hinz, Lehrerin für Englisch und Französisch. Anschließend wurden die Schüler aktiv. Sie fertigten in mehreren Gruppen Schmuck alter Zeiten an oder studierten einen Tanz und Pantomime ein. Schließlich sollte noch ein Fotobuch erstellt werden. Zudem ging es gestern noch in den Güstrower Wildpark.

Gemeinsam musizierten die Schüler in dieser Woche bereits und erlebten zusammen den Unterricht. Unter anderem beschäftigten sich die Schüler in Geschichte mit deutschen und polnischen Persönlichkeiten. Außerdem kam die gemeinsame sportliche Betätigung nicht zu kurz. Heute geht es nach Rostock und Warnemünde, um die Küstenregion kennen zu lernen und am Freitagmittag heißt es dann auch schon wieder Abschied nehmen.

Für die Schulen ist diese Zusammenarbeit bereichernd und wichtig. „Wir wollen eine neue Geschichte mit unseren Nachbarn bauen“, wünscht sich der polnische Lehrer Adam Szawarski.  

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