Güstrow : Neue Führungsspitze bei der Lebenshilfe

Dagmar Kluge erhält hier Glückwünsche von Karin Holinski-Wegerich, Geschäftsführerin des Lebenshilfe-Landesverbandes, sowie von der  neuen Vorstandsvorsitzenden Kathrin Lange und  Vorstandsmitglied Christian Ohde.
Dagmar Kluge erhält hier Glückwünsche von Karin Holinski-Wegerich, Geschäftsführerin des Lebenshilfe-Landesverbandes, sowie von der neuen Vorstandsvorsitzenden Kathrin Lange und Vorstandsmitglied Christian Ohde.

svz.de von
15. März 2014, 06:00 Uhr

Neue Führungsspitze bei der Lebenshilfe Güstrow. Ab heute fungiert Dagmar Kluge als neue Geschäftsführerin. Bereits seit dem 9. Januar ist Kathrin Lange neue Vorstandsvorsitzende.

Damit endet in der Lebenshilfe eine lange führungslose Zeit, denn im November schied Geschäftsführer Hanno Latki per Aufhebungsvertrag in beiderseitigem Einvernehmen, wie Dagmar Kluge betont, aus dem Verein aus. Die ehemalige Vorstandsvorsitzende Edda Schulz gehört auch nicht mehr dazu.

Dagmar Kluge nennt zwei Gründe, warum sie jetzt die „Jahre der Ruhe“ beendet sieht und große Hoffnung in den Neuanfang setzt. Dem ausgeschiedenen Geschäftsführer bescheinigt sie ohne weiteres viel für den Verein getan zu haben. Grundstücke seien erworben, Einrichtungen errichtet worden. Aber für die 51-jährige Heilpädagogin ist gerade die Lebenshilfe, die sich um Menschen mit geistiger Behinderung und um Familien mit schwerst mehrfach behinderten Kindern kümmert, mehr als nur ein Verein, der wirtschaftliche Interessen in den Vordergrund rücken darf. Dagmar Kluge, die schon in der DDR mit geistig behinderten Kindern in Zietlitz arbeitete, geht es auch um ideelle Werte. „Das macht die Lebenshilfe aus“, betont das Gründungsmitglied. „Für wen sind wir da?“, fragt sie, um gleich die Antwort zu geben: „Von der Mitgliederversammlung bis zu dem Menschen, den wir betreuen und der bei uns wohnt.“

Die Aufgabe, die die gebürtige Krakowerin anzupacken hat, ist groß. Vor der ersten Mitgliederversammlung verriet sie SVZ das: „Es geht um neue Strukturen, z.B. strebe ich nicht nach einer alleinigen Entscheidungsbefugnis.“ Inhaltlich-fachlich strebt sie nach Qualität sowie konkrete Leistungs- und Entgeltvereinbarungen. Reserven sieht sie im Ausbau des familienentlastenden Dienstes. Zum 1. April wird die Stelle eines pädagogischen Leiters geschaffen.


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