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Verkehrsverbund Warnow : Neue Bustarife ab dem 1. Februar bei Rebus

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Alte Tickets gelten bis Ende Februar

svz.de von
erstellt am 20.Jan.2015 | 20:30 Uhr

Der Verkehrsverbund Warnow, zu dem auch die rebus Regionalbus Rostock GmbH gehört, erhöht ab 1. Februar 2015 teilweise ihre Fahrpreise. So kündigt es das Unternehmen an. „Die Preisänderungen beim Schüler-Ticket werden erst mit dem neuen Schuljahr wirksam“, heißt es in dem Schreiben. Während die Tarife für den Stadtverkehr Güstrow und Bützow konstant bleiben, seien tarifliche Anpassungen bei Fahrten im Bereich der Region nötig. „Die Kurzstrecke wird dabei von 1,40 Euro auf 1,50 Euro angehoben. Allerdings wird der Geltungsbereich auf vielfachen Wunsch von einem auf zwei Haltestellenabstände erweitert“, erläutert Marlies Glatz vom Verkehrsverbund Warnow. Bei Einzelfahrkarten für Fahrten über mehrere Verkehrszonen wird sich der Preis entsprechend der zurück gelegten Strecke um 10 bis 30 Cent erhöhen. „Jetzt kostet die Busfahrt von Güstrow nach Schwaan noch 4,90 Euro, ab 1. Februar werden es dann 5,10 Euro sein“, nennt Marlies Glatz ein Beispiel.

Wer noch Einzel- und Tageskarten zum „alten“ Tarif hat, könne diese noch bis zum 28. Februar 2015 abfahren, sagt sie. „Wer dann immer noch alte Fahrscheine von 2014 besitzt, kann diese bis 31. Mai 2015 gegen Zuzahlung in neue Fahrscheine umtauschen.“ Damit werde die Umtauschfrist um einen weiteren Monat verlängert.

„Bereits gekaufte Wochen- und Monatskarten mit dem ersten Geltungstag vor dem 1. Februar 2015 gelten auch über den Tarifwechsel hinaus entsprechend ihrer tarifmäßigen Gültigkeit und Bedingung weiter zum alten Preis“, so Glatz. Ausführliche Informationen erteilen alle Verkaufs- und Serviceeinrichtungen der Verkehrsunternehmen, betont sie.

Die Notwendigkeit für die Preiserhöhungen begründet der Verkehrsverbund neben dem inflationären Ausgleich mit „steigenden Personalkosten und sonstigen höheren betrieblichen Aufwendungen“. Verschärft habe sich die Situation durch modifizierte Tarifverträge in einigen Unternehmen, so bei rebus und beim Molli Bad Doberan.

„Diese Kosten können nicht mehr allein durch Optimierungen in den Betriebsabläufen gedeckt werden. Denn dann wären Einsparungen im Leistungsangebot die Folge“, heißt es aus dem Warnowverbund.

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