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Brandruine verschwindet : Neubau nach Brand geplant

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Nach Abriss der Brandruine Markt 29 in Güstrow meldet sich in der SVZ der Hausbesitzer zu Wort

von
erstellt am 29.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Täglich frisst sich der Abrissbagger seit gestern in die Brandruine am Markt 29 in der Güstrower Altstadt. Bis Ende nächster Woche soll das historisch wertvolle Haus, das durch den Großbrand am 14. August komplett zerstört wurde, verschwunden sein. In unserer Zeitung meldet sich jetzt erstmals der Besitzer des Hauses, Andreas Heider, zu Wort und gibt Auskunft, wie es mit dem Eckgrundstück Markt/Grüner Winkel weitergehen soll.

Froh ist Heider, dass es in Kooperation mit der Stadt sowie mit seiner Gebäudeversicherung kurzfristig geklappt hat, die Brandruine abzureißen sowie das Gelände zu beräumen. „Das ist wichtig, damit die Straßensperrung schnell wieder aufgehoben werden kann“, sagt er. Zurzeit sind die Domstraße und der Grüne Winkel immer noch gesperrt. Kommende Woche habe Heider noch einmal einen Termin mit einem Versicherungsvertreter vor Ort. „Die Gebäudeversicherung übernimmt die Kosten für den Abriss des Hauses“, sagt er.

Gleichzeitig kennt Heider die Wünsche der Stadt, dass an der Stelle wieder ein ähnliches Gebäude entstehen soll. „Dafür brauche ich aber noch ein klares Bekenntnis meiner Versicherung, wie das funktionieren soll“, sagt er. Wenn mit der Versicherung alles geregelt sei, werde er sich mit seinem Architekten zusammensetzen und das Vorhaben eines Neubaus auf den Weg bringen, erklärt Heider. Angelehnt an die alte Bebauung in gleicher Größe, könnte es ein zweigeschossiges Gebäude mit Dachgeschoss werden. „Ich rechne allerdings nicht vor dem Frühjahr 2015 mit irgendwelchen Bautätigkeiten“, sagt der Hausbesitzer.

Unterdessen ist die Güstrower Polizei immer noch auf der Suche nach dem Brandstifter. „Wir vernehmen noch Zeugen und ermitteln“, sagte gestern Güstrows Polizeisprecherin Kristin Hartfil gegenüber unserer Zeitung. Dass es sich um Brandstiftung handele, sei sicher. Die Mutter der achtköpfigen Familie aus dem Nachbarhaus Markt 30, das ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, hatte in den frühen Morgenstunden des 14. August zwei Personen beobachtet. Kurz darauf brannte es lichterloh. „Dem gehen wir nach“, so Kristin Hartfil.

 

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