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Güstrower Anzeiger

19. Oktober 2017 | 15:01 Uhr

Hausmesse : Neuartiges Eigenheim vorgestellt

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Erste Hausmesse bei Metall und Kunstschmiede Güstrow GmbH mit guter Resonanz / Entwickler setzen auf Nische in Baubranche

Bei der ersten Hausmesse auf dem Gelände der Metallbau und Kunstschmiede Güstrow in Rövertannen wurde jetzt eine Neuheit auf dem Hausmarkt präsentiert. „Wir hatten viele Anfragen. Es hat gut funktioniert“, freute sich Olaf Elze, Geschäftsführer der K-Mäleon Haus GmbH, über das große Interesse. Der gebürtige Güstrower hatte die Idee für das flexible und wandelbare Haus, das durch ein Metallgerüst auf stützende Wände verzichtet. Die Umsetzung erfolgte in den vergangenen drei Jahren gemeinsam mit Andreas Schäwel, Geschäftsführer der Metallbau und Kunstschmiede.

Ein großer Auftragsboom blieb zwar noch aus, doch damit hatten die beiden Freunde auch nicht gerechnet. Sie sehen sich nicht als Massenhersteller, sondern eher als Nischenanbieter. Von daher wäre es für sie denkbar, wenn sie zehn Häuser pro Jahr bauen würden. „Aber wir brauchen ein fertiges Haus, damit die Leute sich auch die Inneneinrichtung vorstellen können“, lautet ein Fazit. Dies ist eines der Ziele, das sich Schäwel und Elze für die nächsten Monate gesteckt haben. Derzeit steht ein Haus in Schönow, in dem der Innenausbau gerade erfolgt.

Die Besucher der Messe hatten jetzt aber nicht nur das Stahlgerüst-Haus im Visier, sondern konnten auch zahlreiche Gewerke, unter anderem Türen und Fensterlieferanten, Sanitärtechnik-Meister und die IKK vor Ort kontaktieren. „Es ist dem Handwerk allgemein förderlich, wenn wir mit verschiedenen Gewerken gemeinsam auftreten“, so Sanitärhandwerksmeister Matthias Lange. Auch Martin Warnick, Geschäftsführer der MW-Service GmbH, war für das erste Mal zufrieden. „Es macht schon Sinn“, so der 29-Jährige, der mit seiner Firma Zimmermannsarbeiten wie auch den Trockenbau für das K-Mäleon-Haus anbietet. Seit März 2006 hat seine Firma ihren Sitz im Güstrower Kopppelweg.

Wer sich einen Überblick über das Gelände verschaffen wollte, konnte sich mittels Kran über den Erdboden heben lassen. So konnte man von oben in das zukünftige Haus schauen. Für viele ist diese Möglichkeit von eigenen vier Wänden schon interessant. „Schon die einfache Bauweise überzeugt“, sagt Andreas Pust, der aus Rostock vorbeischaute. Derzeit kann es in vier Varianten gebaut werden, in drei verschiedenen Größen als alleinstehendes Eigenheim und als Doppelhaushälfte. „Wir arbeiten ständig an weiteren Möglichkeiten“, so Olaf Elzer.

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