Umzug in Güstrow : Neu im Magdalenenluster Weg 7a

Magdalena Kempke  bezieht ihr neues Heim, Kerstin Alsdorf wird ihr zur Seite stehen. Mitarbeiter Peter Szepanski stellt noch den Fernseher ein.
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Magdalena Kempke bezieht ihr neues Heim, Kerstin Alsdorf wird ihr zur Seite stehen. Mitarbeiter Peter Szepanski stellt noch den Fernseher ein.

Magdalena Kempke (77) zieht in „Betreutes Wohnen“ der Awo – 4-Millionen-Objekt an Mieter übergeben

Wenn man schon Magdalena heißt, kann Magdalenenlust nicht weit sein. Nun, der Name habe nicht wirklich eine Rolle gespielt, als sie sich mit 77 Jahren noch einmal zu einem Umzug entschloss, sagt Magdalene Kempke. Doch irgendwie passte es: Ihren Kleingarten in der Anlage Magdalenenlust habe die Güstrowerin dieses Jahr aufgegeben, dafür ist sie in die neue Adresse Magdalenenluster Weg 7a eingezogen.

Gestern eröffnete die Awo hier den Neubau „Betreutes Wohnen“. Rund 4 Millionen Euro stecken in dem dreigeschossigen Haus, das das Architekturbüro HHL aus Waren konzipierte. „Das kann sich sehen lassen. Und innen ist es zweckmäßig“, befand Awo-Kreisgeschäftsführer Peter Schmidt. Zwei Mitarbeiterinnen der Awo, Kerstin Alsdorf und Christel Weidemann, die bereits das betreute Wohnen im benachbarten Heim Magdalenenluster Weg 7 leitet, kümmern sich um die neuen Bewohner. „Wir wollen aber nicht über sie bestimmen, sondern sie begleiten“, versichert Schmidt.

Für Magdalena Kempke bedeutete der Umzug nur einen Weg von wenigen hundert Metern Luftlinie. In der Straße der DSF wohnte sie 52 Jahre. Nachdem ihr Mann vor 14 Jahren starb, wurde ihr jetzt die Wohnung etwas zu groß. „Außerdem musste renoviert werden; da konnte ich auch gleich umziehen“, erklärt sie den späten Wohnungswechsel. Ihre drei Kinder hätten ihr gut zugeredet, sich am Losverfahren für eine der 39 barrierefreien Wohnungen im Neubau neben dem Awo-Pflegeheim zu bewerben. Magdalena Kempke hatte Los-Glück, alle Wohnungen sind vermietet. „Es sind noch mehr aus der DSF hergezogen, da kenne ich viele. Und auch zum Einkaufen ist es nicht weit“, freut sich die 77-Jährige, dass ihr das Umfeld sehr vertraut bleibt. Wenn dann – vielleicht im nächsten Jahr, meint Peter Schmidt – noch zwei Schafe auf der Wiese vor dem kleinen Balkon stehen und die Grünanlagen fertig sind, wird es sicherlich schon bald wieder ganz heimelig in ihrer neuen Zweizimmerwohnung werden.

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