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Fischerfest Krakow am See : Neptuntaufe an Seepromenade

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Krakower und zahlreiche Gäste feiern drei Tage Party auf und rund um den Krakower See

von
erstellt am 18.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Großes Glück mit dem Wetter hatten die Krakower in den vergangenen Jahren immer bei ihrem Fischerfest. Das klappte dieses Mal nicht so ganz. Dennoch waren die Festmeile an der Seepromenade und die Partyzelte auch beim 33. Fischerfest, dem jährlichen Saisonhöhepunkt in Krakow am See, wieder gut gefüllt. „Schließlich kommen viele ehemalige Krakower extra zum Fischerfest wieder her, um das Flair zu genießen und Freunde wiederzutreffen“, sagte Annerose Wendt vom Krakower Kulturverein.


Belliner gewinnen im Drachenboot


Neptuntaufe, Drachenbootrennen, Bootscorso – Sitah Eisel, seit 22 Jahren verantwortlich für das Kulturprogramm, bot wieder alle traditionellen Höhepunkte auf. „Vor allem der Bezug zum Krakower See ist mir wichtig. An der Seepromenade ist alles dicht zusammen und der See steht im Mittelpunkt. Das war damals, als wir das Fest noch am Jörnberg gefeiert haben, nicht so“, sagte sie. Und so legte Sonnabend auch wieder Neptun mit seinen Gehilfinnen an der Seepromenade an und holte sich einige Krakower zur Taufe. Jedes Jahr organisiert der Krakower Rudersportverein dieses Ereignis. Ebenso wie das Drachenbootrennen, bei dem Sonnabend sieben Teams gegeneinander antraten. Am Ende hatte das Team „De Belliner Karpen“ die Nase vorn, gefolgt von den Alten Herren des FSV Krakow am See und der Tanzgruppe „Flinke Patella“. Bei der Corsofahrt am Abend mit ca. 25 Booten gab es ebenfalls Preise: Der Sieg in der Einzelwertung ging an Familie Ehring für „Adam und Eva“, in der Mannschaftswertung an „Die 6 Fragezeichen“ für „Die Wokra-Affäre“. Den Kinderpreis erhielt der Rudersportverein.

Das Krakower Aalrad präsentierte sich erstmals in neuer Besetzung. Kurt Speckin und Alfred Skodlerak, jahrelang eine Institution auf dem Fischerfest, sind in die Jahre gekommen. Michael Naumann und Bernd Schmattke vom Krakower Angelverein führen die Tradition fort. „Es wäre ja schade, wenn es das Aalrad nicht mehr geben würde“, sagt Bernd Schmattke.

Für Farbe sorgte die Theatergruppe „Schattenspringer“ mit Tanz und Kleinkunst. Annetta Küsters hatte das Programm „Farbgewitter“ auf die Beine gestellt. Seit einem Jahr leitet sie das Theaterprojekt mit 15 Kindern an der Krakower Schule. Die Schüler zogen durch die Reihen und boten einen Tanz, bevor das Fischerfest am Abend mit dem Feuerwerk über dem See seinen Höhepunkt erreichte.


 

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