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Ausbau Rostocker Chaussee in Güstrow : Nächster Protest aus dem Bredentiner Weg

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Der nächste Protest zu den Bauarbeiten in der Rostocker Chaussee in Güstrow und den daraus entstehenden Belastungen für die Bürger auf den Umleitungsstrecken erreichte unsere Redaktion aus dem Bredentiner Weg.

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erstellt am 19.Aug.2013 | 05:49 Uhr

Güstrow | Der nächste Protest zu den Bauarbeiten in der Rostocker Chaussee in Güstrow und den daraus entstehenden Belastungen für die Bürger auf den Umleitungsstrecken erreichte gestern unsere Redaktion aus dem Bredentiner Weg. In dem Brief, von zehn Bürgern unterschrieben, beklagen sich die Einwohner über den starken Verkehr und geben zu bedenken, dass der Bredentiner Weg für solch eine Belastung "gar nicht ausgelegt" ist. "Es ist aber auch nichts gekennzeichnet, dass die Fahrzeuge auch die Schwaaner Straße fahren können, die den Straßenverkehr durch die breitere Straße und Fußgängerwege aufnehmen kann", schreibt u.a. Heiko Möller. Anmerkung der Redaktion: Das stimmt nicht. Am Abzweig Strenz wird auf diese Umleitungsmöglichkeit hingewiesen.

Die Bürger schreiben weiter: "Wir gehen täglich wie viele andere den Bredentiner Weg mit unseren Enkeln spazieren, aber es ist dort gefährlich geworden, weil jetzt so viele Fahrzeuge fahren." Und: Die Fahrzeuge würden sich teilweise die ganze Straße lang stauen, weil sie in Richtung Zentrum bzw. Süden nicht mehr auf die Schwaaner Straße kommen. In Richtung Bredentiner Straße sei das ebenso, weil dort Vorfahrt zu beachten ist.

Außerdem beklagen die Einwohner, dass die Geschwindigkeit, mit der die Fahrzeuge dort fahren, nach ihrer Meinung oftmals die 80 km/h erreicht. Das werde auch zum Problem, wenn einem auf dem einzigen Fußgängerweg ein anderer Fußgänger entgegen kommt oder einer der vielen Fahrradfahrer. Dann sei es problematisch vorbei zukommen, ohne dicht an den Straßenrand gedrängt zu werden - und das bei dem Verkehr und der hohen Geschwindigkeit. Die Einwohner wünschen sich daher , dass die Geschwindigkeit im Bredentiner Weg kontrolliert wird, um die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer zu gewährleisten.

Damit summieren sich die Proteste zu den Belastungen auf den Umleitungsstrecken durch den Ausbau der Rostocker Chaussee weiter. Zur Erinnerung: Unsere Zeitung hatte über ähnliche Kritik aus der Wendenstraße sowie aus der Querstraße und dem Nebelgang berichtet. Auf einer Einwohnerversammlung in der vergangenen Woche hatten das Straßenbauamt Güs trow und Bürgermeister Arne Schuldt angekündigt, in der Wendenstraße einen Einbahnstraßen- und für die anderen Straßen einen Richtungsverkehr zu prüfen. Sollte es mit den Protesten aber nicht abreißen, will das Straßenbauamt Überlegungen anstellen, die erst ab November geplante Umleitung über Strenz und die Schwaaner Straße bereits vorher als einzige Variante festzulegen.

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