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Nach Wohnungsbrand: alle Patienten entlassen

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

svz.de von
erstellt am 04.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Das DRK-Krankenhaus Teterow bekommt großes Lob und Anerkennung für die schnelle und professionelle Versorgung von 32 Menschen, die in der Neujahrsnacht aus einem brennenden Wohnblock in der Heinrich-Heine-Straße 15 in Teterow gerettet wurden. Elf Betroffene wurden erstversorgt und stationär aufgenommen. Für die weiteren Hausbewohner stellte das Krankenhaus die Caféteria als provisorischen Aufenthaltsort zur Verfügung, wo sie mit heißen Getränken und Essen versorgt wurden (wir berichteten kurz).


Notfallplan trat sofort in Kraft


Von einem „völlig reibungslosen Ablauf“ bei der Aufnahme und der Versorgung der Menschen spricht lobend der leitende Notarzt in der Brandnacht, der Güstrower Oberarzt Dr. Utz Fechner. Er bedankt sich ausdrücklich bei allen Mitarbeitern des Krankenhauses für ihren professionellen Einsatz und ihr Engagement.

Auch Teterows Bürgermeister Reinhard Dettmann, der die Verletzten im Krankenhaus besuchte, so heißt es in einer Mitteilung des Krankenhauses, fand herzliche Dankesworte für das Krankenhaus-Team. Ihn freute besonders, dass sich die Patienten sehr lobend über die Versorgung im Haus äußerten.

Im Krankenhaus war kurz nach Bekanntwerden der Nachricht von dem Hausbrand der Notfallplan in Kraft getreten. In kürzester Zeit waren Ärzte, Schwestern und Pfleger der Rufbereitschaft im Haus, um sich sofort um die Patienten kümmern zu können. Das DRK, das am Brandort mit zehn Fahrzeugen, zahlreichen Rettungssanitätern und mit Notärzten im Einsatz war, beförderte die Menschen in die Klinik.


Professionelle und schnelle Versorgung


In der Notaufnahme organisierte Dr. Anke Schlosser, Oberärztin der Inneren Medizin, die Untersuchung und Behandlung von elf Menschen, die mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung eingeliefert worden waren. Sie wurden nach Blutgasanalysen mit Cortison und Sauerstoff versorgt und anschließend stationär aufgenommen.

Alle Verletzten konnten das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. Auch ein Feuerwehrmann, der sich beim Einsatz den Knöchel verletzt hatte.

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