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Roman : Nach „Traumzeitmonde“ jetzt „Traumzeitspuren“

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Der Güstrower Autor Sven Edmund Reiter legt nach seinem Debütroman nun den zweiten Teil seiner geplanten Trilogie nach

svz.de von
erstellt am 19.Feb.2016 | 06:00 Uhr

Knapp drei Jahre nach dem Erscheinen seines Debütromans „Traumzeitmonde“ legt der Güstrower Autor Sven Edmund Reiter nun den zweiten Teil seiner geplanten Trilogie vor. Mit „Traumzeitspuren“ setzt er jetzt seine Traumzeit-Saga fort. Die Strategie seiner Bücher ist es, Wissen in eine spannende Handlung verpackt zu vermitteln. Allein für seinen Erstlingsroman recherchierte der heute 53-Jährige rund 500 wissenschaftliche Quellen.

In dem zweiten Band setzt der Güstrower, der gebürtig aus Saarbrücken stammt, die Geschichte seines ersten Buches nun fort: Die Wissenschaftler rund um den Astrophysiker Greg Scott machen sich daran, dem Rätsel der offenbar Schutz bietenden Paramaterie auf den Grund zu gehen. Doch was haben der eisige Jupitermond Europa, ein Meteoritenkrater auf dem Mars und die Tepuis-Tafelberge im nördlichen Amazonasgebiet miteinander zu tun? Und warum drängt der Aborigine Djalu Djungary darauf, eine Raumfahrtmission zur Venus und zum Zwergplaneten Ceres zu starten einer Gegend im Sonnensystem, in der das zwielichtige Unternehmen „Kosmoprom“ Asteroidenbergbau betreibt? All diesen Fragen widmet sich Reiter, der in Flensburg Geographie studierte und an der Universität Rostock 2004 promovierte, in seinem neuen Roman. Seine Bücher, die im Mecklenburger Adebor Verlag erscheinen, gehören zum Genre Science-Fiction.

Trotz der wissenschaftlichen Genauigkeit seiner Werke, seien es keine wissenschaftlichen Abhandlung. Reiter versucht sie allgemein verständlich zu halten, obwohl bis zu 90 Prozent aller Dinge, die Reiter in seinen Büchern beschreibt, wahr sind und auf den Ergebnissen der jüngsten Forschung beruhen – aber auch die Fiktion kommt in Reiters Werken keines Falls zu kurz. „Sehr gut kann ich in Cafés arbeiten. Mit einem Milchkaffee neben mir, bin ich besonders produktiv – das gelingt aber auch nur, weil das Schreiben für mich Abwechslung und Entspannung zugleich bedeutet“, verrät der Autor, der von Beginn an Familie und Freunde in den Entstehungsprozess seiner Trilogie einbezog, in einem SVZ-Interview 2013.

Ein Erfolgsrezept, denn sein Erstling „Traumzeitmonde“ wurde vielbeachtet. 2014 wurde diese dramatische Reise an die Grenzen unseres Universums und darüber hinaus für den Deutschen Science-Fiction-Preis nominiert. Mit diesem Preis würdigt der 1955 gegründete Science Fiction Club Deutschland den besten deutschsprachigen Roman und die beste deutschsprachige Kurzgeschichte des Vorjahres im gleichnamigen Genre. Reiters „Traumzeitmonde“ erreichte hier den vierten Platz.

Mit seinem zweiten Band „Traumzeitspuren“ entführt Sven Edmund Reiter den Leser nun in die nahe Zukunft der bedrohten Menschheit und verbindet den Anspruch an einen Wissenschaftsroman mit der Unterhaltsamkeit einer Weltraumoper, verspricht sein Verleger.


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