Nach Isek könnte Ilek folgen

Fortschreibung für Reste der Städtebauförderung in Laage / Fokus künftig mehr auf Ortsteile gerichtet

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07. März 2014, 06:00 Uhr

Mit der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (Isek) beschlossen die Laager Stadtvertreter eine wichtige Voraussetzung zur weiteren Städtebauförderung in der Recknitzstadt. Allerdings schränkte Bürgermeisterin Ilka Lochner-Borst (CDU) schon ein: Man sei jetzt an einem Punkt angekommen, an dem die Förderung dem Ende zugehen werde. Spätestens 2017 werde Laage nichts mehr von diesem speziellen Kuchen abbekommen, meint die Bürgermeisterin mit Blick auf weitgehend abgeschlossene Programme.

Seit 2002 ist Laage im Städtebauförderprogramm, seither wurde des Isek regelmäßig fortgeschrieben. So sei die Entwicklung Kronskamps, auf die ein besonderer Schwerpunkt lag, nun abgeschlossen. Und am Beispiel des Fördergebietes Ortskern/Scheunenviertel sehe man ganz deutlich, dass die Teilnahme an dem Bundesprogramm sich für Laage gelohnt habe, meint die Bürgermeisterin. Lochner-Borst: „Die Frage steht: Was wollen wir noch?“.

Da hatte Wolfgang Boldt, Fraktionsvorsitzender der Wählergemeinschaft Weitendorf/Kritzkow, durchaus schon weitergehende Vorstellungen. Der hätte jetzt gerne den Blick hin zum so genannten Ilek gerichtet, das für Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte steht. Boldts Ansinnen: Neben der Stadt selbst könnten so auch deren Ortsteile von einem weiteren Förderprogramm profitieren. Von Krakow am See wisse er bereits, ergänzte Kollege Helmut Precht, dass dort an einem solchen Programm gearbeitet werde.

Das sei, unter der Regie des Landkreises, erst im Anfangsstadium, erklärte die Bürgermeisterin und stehe jedoch nicht in direktem Zusammenhang mit dem Isek. Sie sei aber ebenfalls „sehr dafür“, ein Ilek-Programm künftig auf die Agenda zu setzen.

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